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Freitag, 3. September 2021

Europäische Union: Einreise in das Vereinigte Königreich ab Oktober 2021 nur noch mit Reisepass!

Ab dem 01 Oktober 2021 benötigen Staatsbürger der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und der Schweiz einen gültigen Reisepass, um nach England, Wales, Schottland und Nordirland, also in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, einzureisen. Der Personalausweis ("national ID card") reicht dann nicht mehr aus. Nur wenn man einer der folgenden Gruppen angrhört, kann man noch mindestens bis zum 31. Dezember 2025 mit dem Personalausweis einreisen:

  • Personen mit dauerhaftem Status aufgrund des EU Settlement Scheme
  • Personen mit Grenzarbeitergenehmigung
  • S2 Healthcare Visitor
  • Swiss Service Provider

Staatsbürger der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) und der Schweiz können ohne Visum in das VVereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland einreisen, um dort Urlaub zu machen oder Kurzreisen zu unternehmen. In den meisten Fällen ist ein Aufenthalt von bis zu sechs Monaten möglich.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

EU-Bürger: Einreise nach Großbritannien bald nur noch mit Reisepass! [update]

update (04 Januar 2021): Ab dem 01 Oktober 2021 benötigt man für die Einreise nach Großbritannien einen Reisepass. Gegenwärtig können Bürger der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und der Schweiz weiterhin ohne Visum in das Vereinigte Königreich reisen, um dort Urlaub zu machen oder Kurzreisen zu unternehmen.

Die Regierung Großbritanniens plant gemäß eines aktuellen Modells für die künftigen Abläufe im europäischen Grenzverkehr eine Reisepasspflicht für Bürger der Europäischen Union (EU) einzuführen. Ab Oktober 2021 soll diese Vorgabe gelten. Personalausweise sollen ab dann nicht mehr bei der Einreise akzeptiert werden, da sie zu den "am wenigsten sicheren Dokumenten" gehören. Mit der Pflicht für EU-Bürger, bei der Einreise einen Reisepass mitzuführen, werde die "Sicherheit Großbritanniens gestärkt". Die Neuregelung soll auch für Bürger aus der Schweiz, Island, Norwegen und Liechtenstein gelten.
Großbritannien hat die Europäische Union (EU) Ende Januar 2020 verlassen. Bis Ende Dezember 2020 gilt noch eine Übergangsphase, die keine Änderungen bezüglich der Einreisebestimmungen beinhaltet. Was danach kommt, wird sich zeigen. Trotzdem viel Spaß in Großbritannien, gutes Reisen und bleibt gesund. 


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Dienstag, 14. Juli 2020

Finnland hat die Landesgrenzen für 16 EU- und Schengen-Länder geöffnet! [update]

update (25 September 2020): Ab dem 28. September 2020 gelten Einreisebeschränkungen für die Einreise aus Deutschland nach Finnland. Nicht notwendige, touristische Reisen nach Finnland sind dann nicht mehr gestattet.

update (19 September 2020): Einreisen aus Deutschland sowie aus Estland, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden, Polen, Island und der Slowakei sind ab 19 September 2020 wieder uneingeschränkt möglich. Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften bestehen weiterhin bei der Einreise aus anderen europäischen Staaten.

update (14 September 2020): Die Einreisebeschränkungen für Einreisen nach Finnland aus Deutschland sollen zum 19. September 2020 aufgehoben werden.

update (19 August 2020): Ab dem 24 August 2020 treten in Finnland aufgrund der hohen Infektionszahlen mit Covid-19 Reisebeschränkungen für folgende Länder wieder in Kraft: Zypern, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Island, Irland, Malta, Norwegen und San Marino. Finnische Gesundheitsbehörden können von Reisenden aus Ländern mit Reisebeschränkungen verpflichtende COVID-19-Tests verlangen sowie eine 14-tägige Quarantäne verordnen, wenn die Gefahr besteht, der Reisende habe sich mit dem Corona-Virus infiziert – beispielsweise im Flugzeug. Bereits seit dem 27 Juli 2020 ist es nicht mehr möglich aus Österreich, der Schweiz und Slowenien nach Finnland einzureisen.
Seit gestern (13 Juli 2020) können Urlauber aus Deutschland, Schweiz, Österreich, Andorra, Belgien, Zypern, Ungarn, Italien, Irland, Liechtenstein, Malta, Niederlande, San Marino, Slowakei, Slowenien sowie aus dem Vatikan wieder quarantänefrei und ohne Grenzkontrollen nach Finnland einreisen. Ob es künftig zu erneuten Einschränkungen bei der Einreise kommt, hängt laut dem Auswärtigen Amt (AA) vom Infektionsgeschehen in den jeweiligen Ländern ab, das den epidemiologischen Grenzwert von 8 Neuinfektionen pro 100.000 Personen innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen nicht überschreiten darf. Dieser Wert soll alle zwei Wochen überprüft werden. Viel Spaß in Finnland, gutes Reisen und bleibt gesund!

Norwegen öffnet die Grenzen für den Großteil der EU- und Schengen-Länder! [update}

update (27 August 2020): Norwegen stuft Deutschland wieder als Covid-19-Risikogebiet ein, so dass Reisende aus Deutschland zunächst in Quarantäne müssen, wenn sie nach Norwegen einreisen. Dies gilt ab Mitternacht in der Nacht vom 28. auf den 29. August 2020.

Das Außenministerium Norwegens hat vor wenigen Tagen eine Liste mit mehreren EU- und Schengen-Ländern veröffentlicht, aus denen die Einreise ab dem 15 Juli 2020 wieder frei gestattet ist. Darunter fallen auch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Die Liste, die vom Norwegian Institute of Public Health erstellt worden ist, wird alle 2 Wochen aktualisiert. Sie kann hier eingesehen werden. Die Länder auf der Liste werden nach bestimmten Kriterien beurteilt. So muss zum Beispiel die Zahl der Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner bei weniger als 20 in den vergangenen 14 Tagen liegen. Außerdem dürfen pro Woche maximal 5% der Corona-Tests positiv ausfallen.
Die Einreise nach Norwegen ist somit ab dem 15 Juli 2020 wieder quarantänefrei entweder direkt oder über Dänemark bzw. Finnland möglich, über Schweden nur in direktem Transit. Bis dahin gilt die bisherige Regelung: die Einreise nach Norwegen ist nur in bestimmten Fällen möglich. Einreisende müssen zudem sich in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Viel Spaß in Norwegen, gutes Reisen und bleibt gesund!

Mittwoch, 1. Juli 2020

Europäische Union: Einreiseverbot für 14 Staaten ab 01 Juli 2020 aufgehoben! [update]

update (01 Juli 2020): China fehlt noch auf der Liste, da die "Bestätigung der Gegenseitigkeit" noch aussteht.

Die Europäische Union (EU) hebt ab dem heutigen 01 Juli 2020 das coronavirusbedingte Einreiseverbot für Menschen aus 14 Staaten auf. Nicht dabei sind die USA, Russland, Brasilien oder Südafrika, dafür aber Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. Künftig sollen Einreiseverbote in die EU vorallem auf der Zahl der Covid-19-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen 14 Tage in den jeweiligen Ländern basieren. Gemäß dem aktuellen Durchschnitt in der EU, soll dieser Wert eine Obergrenze von nahe bei 16 haben. Zudem soll der Trend neuer Fälle im gleichen Zeitraum stabil oder abnehmend sein. Als weiteres Kriterium will die EU prüfen, wieviel in den jeweiligen Ländern auf den Coronavirus gestestet wird und ob das jeweilige Land Maßnahmen zur Kontaktverfolgung von Covid-19-Infizierten durchführt. Besteht für Bürger der EU ein Einreiseverbot, bleibt das Einreiseverbot in die EU auch weiterhin bestehen ("Prinzip der Gegenseitigkeit"). Eine Überprüfung der von den Einreisebeschränkungen betoffenden Ländern soll in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Ich halte euch auf dem Laufenden. Gutes Reisen und bleibt gesund!

Mittwoch, 10. Juni 2020

Deutschland: Verlängerung der weltweiten Reisewarnung für Drittstaaten außerhalb Europas!

Die deutsche Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass die Reisewarnung für alle Länder außer den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, den Schengen-assoziierten Staaten und dem Vereinigten Königreich vorerst bis einschließlich dem 31 August 2020 gilt. Die Regierung wird die Reiswarnungen immer wieder genauer untersuchen, so dass dort, "wo das Gesamtpaket aus positiver Pandemieentwicklung, einem stabilen Gesundheitssystem, stimmigen Sicherheitsmaßnahmen für den Tourismus und verlässlichen Hin- und auch Rückreisemöglichkeiten das zulässt" [src.], die Reisewarnung in einen Reisehinweis umgewandelt werden kann. Laut Außenminister Heiko Maas muss die Aufhebung der Reisewarnung in das Gesamtbild passen. "Solange pandemiebedingt Einreiseverbote aus Drittstaaten in die Europäische Union bestehen, wäre es nicht vermittelbar, wenn dort schon wieder zu Tausenden europäische Touristen unterwegs sind." [src.]
Zum Untschied zwischen einer Reisewarnung und einem Reisehinweis: Das Auswärtige Amt (AA) spricht eine Reisewarnung aus, "wenn davon ausgegangen werden muss, dass jedem Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht" [src.]. Ein Reisehinweis hingegen enthält in der Regel nur "für Reisende relevanten Besonderheiten eines Landes, den Einreisebestimmungen in fremde Länder, zu Zollvorschriften und strafrechtlichen Vorschriften und zu medizinischen Hinweisen" [src.]. Gutes Reisen allerseits und bleibt gesund!

Freitag, 15. Mai 2020

Slowenien erklärt die Coronapandemie für beendet & öffnet die Grenzen für EU-Bürger! [update]

update (02 Juni 2020): Seit dem 26 Mai 2020 dürfen EU-Bürger wieder nach Slowenien einreisen, ohne einen negativen Corona-Test nachzuweisen oder eine Quarantäne einzuhalten.

update (28 Mai 2020): Slowenien hat die Einreisebestimmungen überarbeitet. Mehr Infos gibts hier!

Slowenien hat als erstes Land in der Europäischen Union (EU) die Coronapandemie für beendet erklärt. Laut der slowenischen Nachrichtenagentur STA, können EU-Bürger ab dem 31. Mai 2020 einreisen, ohne sich in die bislang vorgeschriebene siebentägige Heimquarantäne begeben zu müssen. An den Grenzen zu den EU-Nachbarländern Ungarn, Italien und Österreich wird allerdings weiterhin kontrolliert. Vorraussetzung für die Einreise nach Slowenien ist, dass man sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht außerhalb der EU aufgehalten hat. Einreisende bekommen an der Grenze ein Infoblatt mit Corona-Schutzmaßnahmen ausgehändigt. Weist man bei der Einreise Corona-Symptone auf, wird die Einreise weiterhin verwehrt. EU-Ausländer, die Symptome einer Corona-Erkrankung zeigen und keinen ständigen Wohnsitz in Slowenien haben, werden nicht ins Land gelassen und an der Grenze zurückgewiesen. Für Nicht-EU-Bürger ist bei der Einreise weiterhin eine 14-tägige Quarantänepflicht vorgeschrieben. In Slowenien gilt unverändert Maskenpflicht in allen Geschäften, Lokalen und öffentlich Verkehrsmitteln. Die bisherigen Abstandsregeln bleiben ebenfalls bestehen. Bleibt gesund!

Donnerstag, 30. Januar 2014

EU ändert Regeln für Flüssigkeiten im Handgepäck

Seit nunmehr sieben Jahren dürfen wir Flugpassagiere Flüssigkeiten über 100ml nicht mehr im Handgepäck mit in den Flieger nehmen. Alles unter 100ml, also vorallem Cremes, Gels oder Sprays, muss zudem feinsäuberlich in einen durchsichtigen, wiederverschließbaren Beutel mit einem Fassungsvermögen von bis zu einem Liter gepackt werden. Dank einer neuen Kontrolltechnik zum Aufspüren von Flüssigsprengstoff, gibt es künftig einige Änderungen, die die Mitnahme von Flüssigkeiten ein wenig erleichtern werden.
Mit Wirkung vom 31 Januar 2014 hat die Europäische Union ihre Rechtsvorschriften für die Mitnahme von bestimmten Flüssigkeiten im Handgepäck auf Flugreisen dahingehend geändert, dass Flüssigkeiten aus Duty-free-Einkäufen von jedem Flughafen und Flugzeug grundsätzlich zur Mitnahme im Handgepäck zugelassen sind. Diese müssen sich allerdings in einem unbeschädigten, versiegelten Sicherheitsbeutel befinden und mit einer besonderen Kontrolltechnik überprüft worden sein. Mit dieser Kontrolltechnik werden ab dem Stichtag ebenso flüssige Medikamente und flüssige Spezialnahrungen untersucht.
Wie schon gehabt, bleiben kleinere Menge an Flüssigkeit zur Mitnahme erlaubt, insofern das Volumen des Behältnisses der Flüssigkeit 100 ml nicht übersteigt und das Behältnis sich in dem oben bereits beschriebenen Beutel befindet. Flüssigkeiten über 100 ml, die nicht Medikamente, Spezialnahrung oder Duty-free-Einkauf sind, sind auch weiterhin nicht zur Mitnahme im Handgepäck zugelassen. Alle weiteren Infos findet ihr hier (pdf). Gutes Reisen und Verpacken!


via bmi.bund.de > download (pdf)

Donnerstag, 10. Mai 2012

EU-Parlament setzt niedrigere Roaming-Gebühren innerhalb Europas durch

Wer sein mobiles Telefon künftig auch bei Reisen innerhalb der Europäischen Union nutzen möchte, kann ab dem 01 Juli 2012 mit deutlich gesenkten Kosten rechnen. Das Europäische Parlament setzt dazu in Brüssel heute (10 Mai 2012) die neuen Roaming-Gebühren in Kraft.
Ab 01 Juli 2012 werden die Kosten für für abgehende Anrufe auf 29 Cent* pro Minute (8 Cent für ankommende) gesenkt. Der nächste Schritt der Kostensenkung folgt Mitte 2014 - eingehende Anrufe im EU-Ausland kosten dann 5 Cent und ausgehende Anrufe ins Heimatnetz max. 19 Cent pro Minute.
Auch das Versenden von SMS wird günstiger. Ab 1. Juli 2012 sinkt die Obergrenze auf 9 Cent, ab 2014 dürfen sogar nur noch 6 Cent für das Verschicken von Kurznachrichten berechnet werden. Das Surfen im Netz bzw. bei den meisten wohl vielmehr das Nutzen von Facebook und anderen Social Media-Diensten wird im Sommer ebenfalls erschwinglicher. Die Kostenobergrenze pro Megabyte sinkt auf 70 Cent und im nächsten Schritt ab Juli 2014 auf max. 20 Cent. Diese Obergrenzen sollen bis Mitte 2017 gelten. Gute Reise!

*bei allen Preisangaben kommt die Mehrwertsteuer noch hinzu!

Mittwoch, 27. Juli 2011

Europäische Urlaubsstudie: Deutschland mit den meisten Urlaubstagen

Es lohnt mal wieder ein Blick über den Tellerand. Laut einer Studie der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound), kamen die Deutschen im vergangenen Jahr auf durchschnittlich auf 40 Urlaubstage. Davon waren 30 Tage Urlaub, sowie 10 Tage Feiertage (Feiertage auf Sonntagen ausgeschloßen). Nur Dänemark kann da im europäischen Vergleich mit ebenfalls 40 Tagen (30 + 10) mithalten. Der europäische Mittelwert bezogen auf die Urlaubstage war 2010 25,4 Tage bzw. 9,6 Tage bei den Feiertagen. In Finnland, Frankreich oder den Niederlanden kommen Arbeitnehmer auf durchschnittlich 25 Urlaubstage, während es im Vereinigten Königreich 24,6 Urlaubstage gibt und in Irland 24. Interessant ist hierbei auch, dass es Spanien 2010 auf 14 gesetzliche Feiertage brachte, während in den Niederlanden nur 5 gezählt werden konnten. Mehr dazu gibts hier!