Posts mit dem Label EU werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label EU werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 14. Oktober 2020

EU-Bürger: Einreise nach Großbritannien bald nur noch mit Reisepass! [update]

update (04 Januar 2021): Ab dem 01 Oktober 2021 benötigt man für die Einreise nach Großbritannien einen Reisepass. Gegenwärtig können Bürger der Europäischen Union (EU), des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und der Schweiz weiterhin ohne Visum in das Vereinigte Königreich reisen, um dort Urlaub zu machen oder Kurzreisen zu unternehmen.

Die Regierung Großbritanniens plant gemäß eines aktuellen Modells für die künftigen Abläufe im europäischen Grenzverkehr eine Reisepasspflicht für Bürger der Europäischen Union (EU) einzuführen. Ab Oktober 2021 soll diese Vorgabe gelten. Personalausweise sollen ab dann nicht mehr bei der Einreise akzeptiert werden, da sie zu den "am wenigsten sicheren Dokumenten" gehören. Mit der Pflicht für EU-Bürger, bei der Einreise einen Reisepass mitzuführen, werde die "Sicherheit Großbritanniens gestärkt". Die Neuregelung soll auch für Bürger aus der Schweiz, Island, Norwegen und Liechtenstein gelten.
Großbritannien hat die Europäische Union (EU) Ende Januar 2020 verlassen. Bis Ende Dezember 2020 gilt noch eine Übergangsphase, die keine Änderungen bezüglich der Einreisebestimmungen beinhaltet. Was danach kommt, wird sich zeigen. Trotzdem viel Spaß in Großbritannien, gutes Reisen und bleibt gesund. 


 Unterkünfte » | Flüge » | Mietwagen » | Städtereisen » | Ausflüge » | Reisenews »

Mittwoch, 1. Juli 2020

Europäische Union: Einreiseverbot für 14 Staaten ab 01 Juli 2020 aufgehoben! [update]

update (01 Juli 2020): China fehlt noch auf der Liste, da die "Bestätigung der Gegenseitigkeit" noch aussteht.

Die Europäische Union (EU) hebt ab dem heutigen 01 Juli 2020 das coronavirusbedingte Einreiseverbot für Menschen aus 14 Staaten auf. Nicht dabei sind die USA, Russland, Brasilien oder Südafrika, dafür aber Algerien, Australien, Kanada, Georgien, Japan, Montenegro, Marokko, Neuseeland, Ruanda, Serbien, Südkorea, Thailand, Tunesien und Uruguay. Künftig sollen Einreiseverbote in die EU vorallem auf der Zahl der Covid-19-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen 14 Tage in den jeweiligen Ländern basieren. Gemäß dem aktuellen Durchschnitt in der EU, soll dieser Wert eine Obergrenze von nahe bei 16 haben. Zudem soll der Trend neuer Fälle im gleichen Zeitraum stabil oder abnehmend sein. Als weiteres Kriterium will die EU prüfen, wieviel in den jeweiligen Ländern auf den Coronavirus gestestet wird und ob das jeweilige Land Maßnahmen zur Kontaktverfolgung von Covid-19-Infizierten durchführt. Besteht für Bürger der EU ein Einreiseverbot, bleibt das Einreiseverbot in die EU auch weiterhin bestehen ("Prinzip der Gegenseitigkeit"). Eine Überprüfung der von den Einreisebeschränkungen betoffenden Ländern soll in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden. Ich halte euch auf dem Laufenden. Gutes Reisen und bleibt gesund!

Mittwoch, 10. Juni 2020

Deutschland: Verlängerung der weltweiten Reisewarnung für Drittstaaten außerhalb Europas!

Die deutsche Bundesregierung hat bekannt gegeben, dass die Reisewarnung für alle Länder außer den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, den Schengen-assoziierten Staaten und dem Vereinigten Königreich vorerst bis einschließlich dem 31 August 2020 gilt. Die Regierung wird die Reiswarnungen immer wieder genauer untersuchen, so dass dort, "wo das Gesamtpaket aus positiver Pandemieentwicklung, einem stabilen Gesundheitssystem, stimmigen Sicherheitsmaßnahmen für den Tourismus und verlässlichen Hin- und auch Rückreisemöglichkeiten das zulässt" [src.], die Reisewarnung in einen Reisehinweis umgewandelt werden kann. Laut Außenminister Heiko Maas muss die Aufhebung der Reisewarnung in das Gesamtbild passen. "Solange pandemiebedingt Einreiseverbote aus Drittstaaten in die Europäische Union bestehen, wäre es nicht vermittelbar, wenn dort schon wieder zu Tausenden europäische Touristen unterwegs sind." [src.]
Zum Untschied zwischen einer Reisewarnung und einem Reisehinweis: Das Auswärtige Amt (AA) spricht eine Reisewarnung aus, "wenn davon ausgegangen werden muss, dass jedem Reisenden eine konkrete Gefahr für Leib und Leben droht" [src.]. Ein Reisehinweis hingegen enthält in der Regel nur "für Reisende relevanten Besonderheiten eines Landes, den Einreisebestimmungen in fremde Länder, zu Zollvorschriften und strafrechtlichen Vorschriften und zu medizinischen Hinweisen" [src.]. Gutes Reisen allerseits und bleibt gesund!

Freitag, 15. Mai 2020

Slowenien erklärt die Coronapandemie für beendet & öffnet die Grenzen für EU-Bürger! [update]

update (02 Juni 2020): Seit dem 26 Mai 2020 dürfen EU-Bürger wieder nach Slowenien einreisen, ohne einen negativen Corona-Test nachzuweisen oder eine Quarantäne einzuhalten.

update (28 Mai 2020): Slowenien hat die Einreisebestimmungen überarbeitet. Mehr Infos gibts hier!

Slowenien hat als erstes Land in der Europäischen Union (EU) die Coronapandemie für beendet erklärt. Laut der slowenischen Nachrichtenagentur STA, können EU-Bürger ab dem 31. Mai 2020 einreisen, ohne sich in die bislang vorgeschriebene siebentägige Heimquarantäne begeben zu müssen. An den Grenzen zu den EU-Nachbarländern Ungarn, Italien und Österreich wird allerdings weiterhin kontrolliert. Vorraussetzung für die Einreise nach Slowenien ist, dass man sich in den vorangegangenen 14 Tagen nicht außerhalb der EU aufgehalten hat. Einreisende bekommen an der Grenze ein Infoblatt mit Corona-Schutzmaßnahmen ausgehändigt. Weist man bei der Einreise Corona-Symptone auf, wird die Einreise weiterhin verwehrt. EU-Ausländer, die Symptome einer Corona-Erkrankung zeigen und keinen ständigen Wohnsitz in Slowenien haben, werden nicht ins Land gelassen und an der Grenze zurückgewiesen. Für Nicht-EU-Bürger ist bei der Einreise weiterhin eine 14-tägige Quarantänepflicht vorgeschrieben. In Slowenien gilt unverändert Maskenpflicht in allen Geschäften, Lokalen und öffentlich Verkehrsmitteln. Die bisherigen Abstandsregeln bleiben ebenfalls bestehen. Bleibt gesund!

Mittwoch, 21. März 2012

Ab 26 Juni 2012: Reisepassflicht für Kinder

update (26 Juni 2012): SPON hat netterweise eine Übersicht darüber gemacht, was Eltern bez. der neuen Reisepassverordnung für Kinder wissen sollten. Hier gibts die Infos!

Ab dem 26 Juni 2012 benötigen Kinder bei Reisen, auch innerhalb der EU-Länder, entsprechende Reisedokumente. Als Reisedokumente für Kinder stehen Kinderreisepässe, Reisepässe und - je nach Reiseland - Personalausweise zur Verfügung. Aufgrund europäischer Vorgaben sind die bisher üblichen Kindereinträge in den Pässen der Eltern ab dann ungültig und berechtigten nicht mehr zum Grenzübertritt. Für die Eltern als Passinhaber bleibt das Dokument dagegen uneingeschränkt gültig. Die Regelung gilt von dem Stichtag (26 Juni 2012) an für alle Kinder ab Geburt.

Dienstag, 19. April 2011

Das EU-weite Flüssigkeitsverbot in Flugzeugen wird für Transitpassagiere teilweise aufgehoben

update (03 Mai 2011): Die Europäische Union hält vorerst an dem Verbot der Mitnahme von Flüssigkeiten im Flug-Handgepäck fest. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas empfahl den Mitgliedsländern am 29 April 2011, die geplante Lockerung "für eine befristete Zeit" aufzuschieben. Er begründete dies mit der zunehmenden Zahl von Ländern, die an dem Verbot festhalten wollen.

Am 29. April 2011 wird an deutschen, sowie einigen anderen EU-Flughäfen, das bisherige Flüssigkeitsverbot teilweise aufgehoben. Allerdings gilt dieses nur für Transitpassagiere aus Staaten außerhalb der Europäischen Union (EU), die via Drittstaaten in die EU einfliegen und dort noch einmal umsteigen. Wer also zum Beispiel ein kanadischen Pass besitzt, per Langstreckenflug aus den USA kommend in Düsseldorf landet und von dort nach Hamburg weiterfliegt, ist teilweise vom Flüssigkeitsverbot ausgenommen. Diese Passagiere dürfen ab Ende April Flüssigkeiten mit an Bord nehmen, die in einem Duty-Free-Shop jenseits der Bordkartenkontrolle gekauft wurden, die in einem versiegelten, manipulationssicheren Plastikbeutel verschlossen sind und denen ein Kaufbeleg beiliegt, der nicht älter als 36 Stunden ist.
Das Flüssigkeitsverbot am 29. April 2013 in der EU vollständig aufgehoben werden. Bis dahin soll es Detektoren in Serienreife geben, die Flüssigkeiten in einem geschlossenen Handgepäckstück analysieren können.

Donnerstag, 29. April 2010

EU: ab 2013 wieder Flüssigkeiten in Handgepäck erlaubt!

Die EU hat beschlossen, dass ab April 2013 wieder Getränke, Cremes oder Shampoos im Handgepäck transportiert werden dürfen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es bis 2013 Scanner gibt, die Flüssigsprengstoff erkennen können. Schon von April 2011 an sollen Transitpassagiere aus Nicht-EU- Staaten, die im Duty-Free-Shop eingekauft haben, Flüssigkeiten dabei haben dürfen.

Freitag, 4. Dezember 2009

EU Luftraum - die schwarze Liste

Die EU hat vor einigen Tagen die Liste der Luftfahrtunternehmen aktualisiert, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist. Airlines aus den folgenden Ländern, vornehmlich aus Afrika und Asien, ist der Betrieb im europäischen Luftraum untersagt:
  • Afghanistan - eine im Land registrierte Airline steht auf der Liste
  • Angola - alle 19 Airlines des Landes, bis auf eine Ausnahme
  • Äquatorial Guinea - alle 10 Airlines
  • Benin - alle acht Airlines
  • Dschibuti - alle zwei Airlines
  • Gabun - alle 9 Airlines, bis auf drei Ausnahmen
  • Indonesien - alle 49 Airlines, bis auf vier Ausnahmen
  • Kambodscha - eine im Land registrierte Airline steht auf der Liste
  • Kasachstan - alle 60 Airlines, bis auf eine Ausnahme
  • Kirgisistan - alle 18 im Land registrierten Airlines stehen auf der Liste
  • Republik Kongo - alle vier im Land registrierten Airlines stehen auf der Liste
  • DR Kongo - alle 32 im Land registrierten Airlines stehen auf der Liste
  • Nord Korea - eine im Land registrierte Airline steht auf der Liste
  • Liberia - alle im Land registrierten Airlines stehen auf der Liste
  • Ruanda - eine im Land registrierte Airline steht auf der Liste
  • Sao Tome & Principe - 10 der im registrierten Airlines stehen auf der Liste
  • Sambia - eine im Land registrierte Airline steht auf der Liste
  • Sierra Leone - alle sieben im registrierten Airlines stehen auf der Liste
  • Sudan - eine im Land registrierte Airline steht auf der Liste
  • Swaziland - alle sechs im registrierten Airlines stehen auf der Liste

Montag, 23. November 2009

EU: Neuer Ausgleichsanspruch bei verspäteten Flügen

Wenn Flugpassagiere ihr Endziel frühestens drei Stunden nach der geplanten Ankunftszeit erreichen, können diese ebenso wie die Fluggäste annullierter Flüge von der Fluggesellschaft eine pauschale Ausgleichszahlung verlangen, es sei denn, die Verspätung geht auf außergewöhnliche Umstände zurück. (EuGH, Urteil in den verbundenen Rs. C 402/07 und C 432/07)
Diese Verordnung sieht vor, dass Fluggäste bei Annullierung eines Fluges eine pauschale Ausgleichszahlung in Höhe von 250 bis 600 Euro erhalten können. Dagegen sieht die Verordnung nicht ausdrücklich vor, dass ein solcher Anspruch auch den Fluggästen verspäteter Flüge zusteht.
Verspätung führen nicht zu einem Ausgleichsanspruch, wenn die Fluggesellschaft nachweisen kann, dass die Verspätung auf außergewöhnliche Umstände zurückgeht, die von ihr tatsächlich nicht zu beherrschen sind und sich auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Maßnahmen ergriffen worden wären.