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Mittwoch, 28. November 2012

Kinotipp: "Das Venedig Prinzip"

Wir haben hier im Block in den letzten Monaten immer wieder und gerne über Venedig berichtet. Daß all der touristische Schein allerdings auch sehr deutliche Schattenseiten hat, zeigt der neue Kinofilm "Das Venedig Prinzip" von Andreas Pichler. Der Film, der ab 06 Dezember 2012 in gut 30 deutschen Städten gezeigt werden wird, zeigt das Venedig  hinter den Kulissen des Tourismusbetriebes. Er wirft die Frage auf, wie Venedig mit seinen 58.000 Einwohnern einen täglichen Touristenstrom von ca. 60.000 Menschen verkraften kann und wie das venezianische Leben nach und nach aus der Stadt verschwindet. Auf der Website zum Film heißt es über "Das Venedig Prinzip": Ein Requiem auf eine immer noch grandiose Stadt. Ein Lehrstück darüber, wie öffentliches Gut zur Beute einiger Weniger wird. Ein Hohelied auf die letzten Venezianer, ihren Witz und ihr Herz. In dem Sinne viel Spaß mit dem Trailer, dem Film und an Venedig!


Dienstag, 18. September 2012

Dokumentation: Der Prenzlauer Berg in Berlin im Jahre 1990 (ca. 75min)

Berlin schafft es auf seine ganz eigene Weise immer wieder, dass bestimmte Stadtteile, bzw. im Berliner Kontext wohl eher Kieze, der Stadt eine Popularität und einen Bekanntheitsgrad gewinnen, der sicherlich fast nirgendwoanders in Europa in dieser Form möglich ist. Und genau so ein Kiez ist der Prenzlauer Berg im ehemaligen Osten der Stadt. Ich will hier jetzt nicht viel über den Wandel des Kiezes, über Hipster, Retro, hip, Trend oder sonstwas schreiben, sondern eigentlich nur auf den durchaus charmanten kleinen Dokufilm über den Prenzlauer Berg aus dem Jahre 1990 hinweisen. Sicherlich interessant für Menschen aus Berlin, für Touristen, Reisende und einfach Interessierte. Ob nun trendy, hip, Hipster oder sonstwas. Ich wünsche auf jeden Fall viel Spaß bei der Zeitreise ins Berlin kurz vor der Währungsunion.


Gedreht wurde der Film von der Dokumentarfilmregisseurin Petra Tschörtner, die leider im Juli 2012 verstorben ist. Ein paar ergänzende Worte zur Filmemacherin, aber auch zum Film, findet ihr in einem Nachruf auf Petra Tschörtner, der am 01 Aug 2012 im "der Freitag" erschienen ist.

Montag, 16. April 2012

Video: Skateboarding in Shanghai (China)

Leider ist meine Karriere mit dem Skateboard sehr früh gestoppt, da es mich einfach zu oft zerrissen hat. Trotzdem, oder gerade deswegen, stelle ich mir das Erkunden einer Stadt wie z.B. Shanghai mit dem Board sehr nett vor. Das Skateboard wird dabei nicht nur zum einfachen Fortbewegungsmittel durch die Großstadtdschungel, sondern viel mehr zu  Möglichkeit eine Stadt einfach mal aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen.
Mit seiner gut 30minütigen Dokumentation "Shanghai 5" schafft der Filmemacher Charles Lanceplaine es ziemlich punktgenau, diese etwas andere Perspektive zu vermitteln. Gerade da es in Shanghai wohl eher weniger Skater gibt als in europäischen oder amerikanischen Städten und die Szene entsprechend klein ist, bekommt man durch die Interviews und Skatesequenzen der lokalen Skater aus der 23 Mio. Einwohner-Metropole einen sehr guten Eindruck von der Stadt. Wer skateboarding mag, Shanghai auf der Liste oder hat aber einfach mal eine halbe Stunde interessante Unterhaltung sucht, sollte sich den Film nicht entgehen lassen. Viel Spaß in Shanghai und gute Unterhaltung!


Montag, 24. Oktober 2011

Trailer: The Ambassador (2011)

Mads Brügger, ein dänischer Filmemacher/Journaist/Satiriker, hat sich einen Diplomatenpass "besorgt", ist damit in die Zentralafrikanische Republik gefahren und hat vor Ort einfach mal ausprobiert, wie weit er so mit einem solchen Pass kommen kann. Und natürlich hat er das alles auf Filmrolle festgehalten. "The Ambassador" ist ein genreübergreifender Film über die bizarre Welt der Diplomaten in Afrika, über korrupte Politiker und die zwielichtigen Gestalten des Diamantenhandels.



Die Dokumentation "The Ambassador" ist im Oktober veröffentlicht worden und eröffnet am 16 November 2011 das 24th International Documentary Film Festival in Amsterdam.

Montag, 26. September 2011

Doku: Mit VICE durch den Kongo...

In den letzten Tagen habe ich euch zwei Mal mit nach Afrika genommen - zumindest im Blog. Einmal gings nach Nairobi (Kenia) und einmal nach Südafrika. Beides Mal drehte sich alles ums Essen, also um was, wenn vorhanden, zutiefst positives. Hungermacher eben!
Heute möchte ich euch, ein wenig als Gegensatz gedacht, eine kurze Dokureihe empfehlen, die die Demokratische Republik Kongo betrachtet und das Augenmerk dabei vorallem auf den konfliktreichen Mineralreichtum des Landes richtet. Ein interessiertes Zuschauen wünsche ich allerseits. Mehr über VICE erfahrt ihr hier.

The VICE Guide to Congo : Part 1

The VICE Guide to Congo : Part 2

The VICE Guide to Congo : Part 3

The VICE Guide to Congo : Part 4

The VICE Guide to Congo : Part 5


Donnerstag, 19. Mai 2011

Film: "All.I.can" verbindet die Faszination für das Skifahren mit dem Klimawandel (!)

Zunächst erscheint es, dass der teaser zum Film All.I.can vorallem ein adrenalingeladener Augenschmaus ist. Aber wenn man etwas genauer hinguckt, steckt tatsächlich viel mehr dahinter. In dem Film verbinden die Filmemacher von Sherpas Cinema ihre Leidenschaft für das (extreme) Skifahren in den Bergen unserer netten kleinen Welt mit dem ebenso globalen Thema Klimawandel. All.I.can soll im Sinne der Filmemacher daher folgendes bewirken: "The film strives to unite global mountain culture and bind us together as the leaders of a revolution. We must be inspired to do all we can for the environment, and we must learn how to take that first tiny step in the right direction."



Im Herbst 2011 soll All.I.can veröffentlicht werden. Sicherlich wieder nicht in Deutschland. Sobald ich Gegenteiliges höre bzw. die DVD auf den Markt kommt, lasse ich es euch wissen!

update (06 Okt 2011): Mittlerweile ist ein zweiter "teaser" veröffentlicht worden. Die DVD kann man mittlerweile auf der website auch vorbestellen... Die Tour zum läuft bereits; den Termin in München am 23 Sept 2011 habe ich irgendwie verschlafen hier zu posten...



Donnerstag, 10. Februar 2011

Eine Reise durch den Gates of the Arctic National Park (USA)

In "The Edge of the Earth" reisen zwei "Abenteurer" entlang des Flusses Alatna zwei Wochen lang durch den Gates of the Arctic National Park, den nördlichsten National Park der USA, dessen Gebiet sich wiederum komplett nördlich des nördlichen Polarkreises befindet. Es geht also sehr weit in den Norden. Im Park selber gibt es keine befestigten Strassen oder Wege oder sonstige Infrastruktur, so dass sich die Beiden, nachdem sie mit einem Wasserflugzeug abgesetzt wurden, per Schlauchboot und zu Fuß auf den Weg durch die atemraubende Wildnis machen.
Ich finde die kurze Doku (17min) mal wieder richtig gut gemacht. Bild, Musik und Inhalt harmonieren bestens! Und vorallem bekommt man irgendwie Lust aufs Reisen, oder?


The Edge of the Earth - DOCUMENTARY from Eric Dennis on Vimeo.

"For the next two weeks you must survive using the knowledge, skills and gear you bring with you. You will walk or float through intact ecosystems where people have lived with the land for thousands of years. You will experience solitude, self reliance and nature on its own terms. Are you prepared?"


Musik: "Intro" The xx | "My Girls" Animal Collective | "Sweet Disposition" The Temper Trap | "The Road to Nothingness" Solar Fields | "Boy With a Coin" Iron & Wine