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Montag, 22. Februar 2010

Lufthansa: Piloten unterbrechen Streik

Ab 00:00 (Di, 23 Feb 2010) sollen alle Maschinen wieder regulär fliegen. Darauf haben sich die Vereinigung Cockpit und der Konzern bei einer Verhandlung vor dem Arbeitsgericht geeinigt. Weiterhin heißt es, dass sich Cockpit verpflichtet hat, den Streik bis zum 08 März 2010 auszusetzen. Lufthansa und Cockpit wollen sofort und ohne Vorbedingungen wieder Verhandlungen aufnehmen. Damit geht der umfangreiche Streik der Lufthansa-Piloten nach nur einem Tag zu Ende. Bis auf weiteres gilt trotzdem der Sonderflugplan für die Streikdauer, den die Lufthansa auf ihrer website zum download bereitstellt. Es wird wohl auch am Dienstag noch zu Verspätungen im Flugverkehr kommen.

Vom Lufthansa & Germanwings Pilotenstreik direkt befroffene Flughäfen in Deutschland

Im Rahmen des Streiks der Piloten von Lufthansa und Germanwings (im Passagierbereich) und Lufthansa Cargo (Fracht), sind derzeit folgende Passagierflughäfen in Deutschland direkt betroffen:
UPDATE: Die Lufthansa hat einen Sonderflugplan für die Zeit des Streiks eingeführt (Germanwings Sonderflugplan). Ausserdem hat die airline eine kostenfreie Nummer geschaltet, unter der Kunden Informationen zu ihren Buchungen (Umbuchungen/Stornierung) erhalten: 0800 / 8 50 60 70 (Germanwings 0800/6644935)

Die Pilotenvereinigung Cockpit hat auf ihrer website "Informationen zum Streik der Piloten bei Lufthansa und Germanwings" bereitgestellt.

UPDATE: Insgesamt fallen, nach Angaben der Lufthansa, im Moment 40 bis 50 Prozent der Flüge aus. "Von 1800 Flügen dürften maximal 1000 Flüge stattfinden", so ein Konzernsprecher gegenüber Reuters. Die Deutsche Bahn stellt innerhalb ihres Zuständigkeitsgebiets weitere Züge zur Verfügung. Allianzpartner der Lufthansa sollten, nach Angaben der airline, ihr Angebot erweitern. Eine Annäherung der Konfliktparteien scheint derzeit in weiter Ferne.

UPDATE: Um Schaden vom Unternehmen abzuwenden, hat die Lufthansa beim Arbeitsgericht Frankfurt Antrag auf eine einstweilige Verfügung eingereicht, um so den Streik der Piloten zu beenden. Ab spätem Nachmittag (17:30 Uhr?) wird verhandelt. Mehr dazu gibts hier!

UPDATE: Am Montagabend trafen sich beide Seiten vor dem Arbeitsgericht Frankfurt - vorerst aber ohne Ergebnis. Das Gericht schlägt eine Aussetzung des Arbeitskampfs. Es wurde sich zu Beratungen zurückgezogen. Ergebnis bisher unbekannt. [mehr]

UPDATE: Die Flugbereitergewerkschaft UFO erhöht nun auch denDruck auf die Lufthansa. UFO fordert für die 16.000 Stewards und Stewardessen der Lufthansa eine 40-Stunden-Woche, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und im Urlaub sowie einen Anspruch auf geregelte Pausen. Es geht rund... hier gibts mehr Infos!

Mittwoch, 17. Februar 2010

Streik der Lufthansapiloten ab Montag, 22.02.2010

Die Piloten der Fluggesellschaft Lufthansa werden von Montag (22.02.) um 00.00 Uhr bis Donnerstag (25.02.) um eine Minute vor Mitternacht streiken. Die Mitglieder der Pilotenvereinigung Cockpit (VC) stimmten in einer Urabstimmung mit über 90 Prozent für einen Arbeitskampf bei der Lufthansa, wie die Gewerkschaft heute (17.02.) in Frankfurt mitteilte. Damit wurde die erforderliche Mehrheit von 70 Prozent deutlich überschritten.

Cockpit fordert von Deutschland's größter airline 6,4 Prozent mehr Gehalt und die Sicherung der Arbeitsplätze der rund 4500 deutschen Piloten (Lufthansa, Lufthansa Cargo & Germanwings).

UPDATE: Die Lufthansa hat einen Sonderflugplan für die Zeit des Streiks eingeführt. Ausserdem hat die airline eine kostenfreie Nummer geschaltet, unter der Kunden Informationen zu ihren Buchungen (Umbuchungen/Stornierung) erhalten: 0800 / 8 50 60 70.

Die Pilotenvereinigung Cockpit hat auf ihrer website "Informationen zum Streik der Piloten bei Lufthansa und Germanwings" bereitgestellt.

UPDATE: Insgesamt fallen, nach Angaben der Lufthansa, im Moment 40 bis 50 Prozent der Flüge aus. "Von 1800 Flügen dürften maximal 1000 Flüge stattfinden", so ein Konzernsprecher gegenüber Reuters. Die Deutsche Bahn stellt innerhalb ihres Zuständigkeitsgebiets weitere Züge zur Verfügung. Allianzpartner der Lufthansa, sollten, nach Angaben der airline, ihr Angebot erweitern. Eine Annäherung der Konfliktparteien scheint derzeit in weiter Ferne.