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Montag, 23. Mai 2011

Aktuelle Videoaufnahmen vom Grimsvötn auf Island


update (23 Mai 2011): Die Aschewolke des Vulkan Grimsvötn auf Island hat für erste Flugstornierungen in Schottland gesorgt. Die Airline Loganair mit Basis in Glasgow hat 36 Flüge für morgen gestrichen. Kleinere Flughäfen wie Barra, Benbecula und Tiree werden ggf. morgen geschloßen. Auch Irland wird wohl in den Morgenstunden von der Aschewolke erreicht werden. Erste Atlantikflüge haben Verspätungen. Mal schauen was noch so alles passiert... [22:58] Mittlerweile haben British Airways (alle Flüge nach Schottland bis 1400 Uhr) und KLM (16 Flüge nach England und Schottland) nachgezogen. Und der FC Barcelona fliegt schon morgen nach London... [src.]

Auf Island qualmt mal wieder ein Vulkan dessen Aschewolke eventuell wieder diverse Flugrouten nach Europa bedrohen könnte. Noch hält sich die Aschewolke in Grenzen und folglich gibt es auch noch keine maßgeblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Ab Dienstag (24 Mai 2011) wird die Wolke allerdings den Flugraum Großbritanniens erreichen - spätestens dann werden die Karten wohl neu gemischt und mit Einschränkungen im Flugverkehr wird dann wohl zu rechnen sein.
Der Vulkan Grimsvötn, im Südosten von Island gelegen, macht es damit ein bisschen dem Vulkan Eyjafjallajökull nach, der vor gut einem Jahr die Reiseplanung von so manch Urlauber durcheinander gebracht hat. Auch wenn der Aschezylinder vielleicht (noch) nicht ganz so groß ist wie im letzten Jahr, so sind die Bilder davon trotzdem sehr beeindruckend:



Sollte der Vulkan bzw. vielmehr die Aschewolke die Dimensionen des letzten Jahres annehmen, gibt es auch schon den passenden "remix" der Videoaufnahmen für die Boulevardmedien...



Mittwoch, 1. Dezember 2010

Der einfachste Weg sich zu informieren ob in Island wieder ein Vulkan ausgebrochen ist...

update (22 Mai 2011): Nachdem es ein einige entspannte Montate gut gegangen ist, kann die Vulkanaschewarnung-website der Airline Iceland Express mal wieder eine andere Meldung als "Neibbs" vermelden. Der Vulkan Grimsvötn hat sich bemerkbar gemacht:


Könnt ihr euch noch an die "Aschewolke" erinnern? An den isländischen Vulkan Eyjafjallajökull? Der Ausbruch des Vulkans, der sich unter einem gleichnamigen Gletscher befindet, hatte über Island hinaus großräumige Auswirkungen auf den Flugverkehr und somit auch auf den Tourismus weltweit. Ab ca. Mitte April musste in weiten Teilen Nord- und Mitteleuropas sogar der Flugverkehr nahezu komplett eingestellt werden. Sowas hatte es vorher in den Ausmaßen noch nie gegeben. Ich wohne hier in der Nähe des Düsseldorfer Flughafens und bin das Geräusch der Flugzeuge so gewohnt, dass ich es im April an manchen Tagen regelrecht vermisst habe.


Nunja, lang scheint es her, aber die "Furcht" vor einer neuen isländischen Aschewolke scheint immernoch da. Naja so ein bisschen halt. Man hört es halt Menschen immer noch sagen... Lustig soll es dann sein. Anyway, die Airline Iceland Express hat auf jeden Fall eine website http://www.isanicelandicvolcanoerupting.com/ geschaltet, die uns jederzeit darüber informiert hält, ob gerade wieder ein Vulkan auf Island ausgebrochen ist, oder eben nicht. Klar, die ganze Sache ist Werbung für die Airline, aber irgendwie einfach gut und mit dem passenden Augenzwinkern gemacht! Eine nette Reaktion auf die "Aschewolkenwut"! Kudos!

Achja, "Neibbs" bedeutet "Nein" auf isländisch. Gut so!

Mittwoch, 7. April 2010

Wussten sie schon, dass der einzige aktive Vulkan in Europa der Vulkan Vesuv ist?

Der Vesuv ist der einzige aktive Vulkan auf dem europäischen Festland. Er liegt am Golf von Neapel in der italienischen  Region Kampanien, neun Kilometer von der Stadt Neapel entfernt. Der Berg ist heute 1281 m hoch. Er besteht aus den Resten eines früher wesentlich höheren, älteren Schichtvulkans, des Somma, dessen Spitze zu einer Caldera eingestürzt ist, und dem im Inneren des Einsturzbeckens neugebildeten Kegel des „eigentlichen“ Vesuv.


Die Aktivität des Vesuv löst wiederkehrende plinianische Eruptionen aus. Das typische Kennzeichen dieser explosiven Vulkanausbrüche ist das Aufsteigen einer kilometerhohen Eruptionssäule und der schnelle Ausstoß großer Mengen vulkanischen Materials. Die großen Vesuv-Ausbrüche sind zudem von pyroklastischen Strömen begleitet, die zu den gefährlichsten Formen des Vulkanismus zählen. Diesen Großereignissen folgen aktive Phasen mit Eruptionen vom Stromboli-Typ und effusiven Austritten von Lava. Der anschließende Ruhezustand kann mehrere hundert Jahre andauern und endet mit einem erneuten großen Ausbruch.
Ein bekannter großer Ausbruch ist aus dem Jahr 79 nach Christus bekannt, der die antike Stadt Pompeji zerstört hat. Weitere Ausbrüche mit verheerenden Folgen wurden über die Jahrhunderte nach dem Jahr 79 n. Chr. beobachtet. Der letzte Ausbruch fand im Jahr 1944 statt.