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Freitag, 21. Dezember 2012

Preisvergleich: Kraftstoffpreise in Europa

Wenn man mit dem Auto in den Urlaub fährt, sind natürlich die Spritpreise am Zielort bzw. die Preise auf dem Weg dorthin von sehr hohem Interesse. Folglich hat der ADAC rechtzeitig zur Weihnachtsreisewelle die durchschnittlichen Superbenzin- und Dieselpreise in Europa miteinander verglichen.
In den Niederlanden ist das Tanken von Superbenzin mit durchschnittlich €1,80/l am teuersten, während in Italien der Diesel im Vergleich mit €1,69/l am teuersten ist.
Aus dem Vergleich ergibt sich zudem, dass man am besten, sofern es denn auf dem Weg liegt oder das Ziel ist, in Luxemburg tanken sollte; sowohl Superbenzin mit €1,33/l als auch Diesel mit €1,26/l sind hier am günstigsten. Deutschland liegt sowohl bezogen auf Dieselkraftstoff (€1,45/l) als auch auf Superbenzin (mit €1,54/l) im europäischen Mittelfeld. Warum allerdings E10 in Deutschland als Referenz genommen wurde, bleibt ein Geheimnis.

Land Superbenzin Diesel
Belgien €1,64/l €1,49/l
Deutschland €1,54/l (E10) €1,45/l
Frankreich €1,51/l €1,44/l
Italien €1,75/l €1,69/l
Luxemburg €1,33/l €1,26/l
Niederlande €1,80/l €1,50/l
Österreich €1,40/l €1,41/l
Polen €1,34/l €1,36/l
Schweiz €1,44/l €1,55/l
Slovenien €1,48/l €1,39/l
Tschechien €1,55/l €1,55/l

btw: In der entsprechenden Pressemeldung kommt der ADAC mit einer kleinen, aber wichtigen Info um die Ecke, die ich bisher noch nicht kannte: Im Gegensatz zu Deutschland sind Autobahntankstellen im Ausland oft nicht teurer als andere. In vielen Nachbarländern lohnt sich deshalb ein Abstecher von der Autobahn nicht. Gute Reise und besten Dank an den ADAC!

Donnerstag, 19. April 2012

Neue Tankregelung bei Mietwagen in Frankreich und Portugal

Das Mietwagenportal billiger-mietwagen.de berichtet, dass in Frankreich und Portugal eine neue Regelung eingeführt wird, wonach der Kunde beim Mieten eines Fahrzeugs die erste Tankfüllung sowie eine Servicegebühr direkt beim Vermieter bezahlen muss. Die Regelung besagt weiterhin, dass der Mietwagen am Ende der Mietdauer mit möglichst leerem Tank zurückgeben werden soll. Die Regelung gilt bereits seit längerer Zeit in Ländern wie Spanien, Griechenland, Malta, Zypern, Großbritannien und Irland und sorgt dort immer wieder für Verärgerung.
In den USA und Kanada, wo eine ähnliche Regelung angewandt wird, wurden die Tank-Optionen nun zum Vorteil des Kunden erweitert. Bisher mussten Kunden in beiden Ländern den Wagen immer mit leerem Tank zurückgeben. Sie konnten jedoch bei der Buchung wählen zwischen Angeboten, bei denen sie die erste Tankfüllung bezahlen mussten, und solchen mit kostenloser erster Füllung. Ab sofort können Kunden in den USA und Kanada zusätzlich die Option "vollgetankt übernehmen, vollgetankt zurückgeben" wählen. Gute Reise und "Augen auf" bei der Mietwagenwahl. billiger-mietwagen.de macht seine Kunden auf die unterschiedlichen Tankregelungen aufmerksam. Schaut mal rein!

Montag, 18. April 2011

Thema Auto - Sparfüchse tanken sonntags

Autofahrer, die am Freitag tanken, müssen beim Bezahlen besonders tief in die Tasche greifen. Wer hingegen am Sonntag den Tank nachfüllt, kann leicht den einen oder anderen Euro sparen. Wie die aktuelle ADAC Untersuchung der durchschnittlichen Tageskraftstoffpreise des gesamten Jahres 2010 zeigt, kostete Superbenzin an Sonntagen im Schnitt 1,387 Euro je Liter, an Freitagen 1,421 Euro – ein Unterschied von 3,4 Cent. Noch deutlicher fällt der Preisunterschied bei Diesel aus. So mussten die Autofahrer an Freitagen 1,231 Euro bezahlen, am letzten Tag der Woche hingegen nur 1,194 Euro. Der Preisvorteil für die Sonntagstanker beträgt demnach 3,7 Cent im Schnitt. Wie die ADAC Auswertung weiter zeigt, war der Montag im vergangenen Jahr der zweitgünstigste Tag zum Tanken. Noch 2008 und 2009 war der Montag der billigste Tag.

(c) adac
Die vorliegenden Durchschnittswerte zeigen, dass sich die Preise im Wochenverlauf nach einem regelmäßigen Muster entwickeln. Sie steigen von Montag bis Mittwoch deutlich an und fallen meist von Freitag auf Sonntag ab. Insgesamt hat sich das Sparpotenzial zwischen dem günstigsten und dem teuersten Wochentag im Vergleich zu den Vorjahren nochmals vergrößert. So betrug die Preisdifferenz 2007 für beide Sorten noch zwei Cent. Im Jahr 2008 vergrößerte sie sich auf 3,2 Cent (Benzin) beziehungsweise 3,1 Cent (Diesel), 2009 auf 3,5 Cent und im vergangenen Jahr bei Diesel bereits auf 3,7 Cent.
Angesichts der sich vergrößernden Preisunterschiede sollten die Autofahrer nach Empfehlung des ADAC ihre Sparmöglichkeiten nutzen und konsequent günstige Gelegenheiten zum Tanken wahrnehmen. Detaillierte Informationen zum Kraftstoffmarkt sowie zahlreiche Tipps zum Spritsparen findet man unter www.adac.de/tanken.