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Montag, 13. Dezember 2021

2022: Die Mautgebühren in Österreich und der Schweiz werden teurer!

Österreich hat die Preise für die Autobahn-Vignetten ("Pickerl") für das Jahr 2022 leicht erhöht. So kostet die Pkw-Jahresvignette jetzt 93,80€ (+ 1,30€ im Vergleich zu 2021), die Zwei-Monats-Vignette 28,20 (+0,40€), und das zehn Tage gültige Pickerl 9,60 Euro (+ 0,10€). Die Vignetten-Preise für Motorräder in Österreich wurden ebenfalls erhöht - die Jahresvignette kostet im kommenden Jahr 37,20€ (+ 0,50€), die Zwei-Monats-Vignette 14,10€ (+ 0,20€) und das 10-Tages-Pickerl 5,60 Euro (+ 0,10€). Die Jahresvignetten 2021 sind noch bis einschließlich 31. Januar 2022 gültig.

Seit Dezember 2019 sind in Österreich fünf Autobahnabschnitte mautfrei.

  • Linzer Autobahn A26
  • Westautobahn A1 (zwischen der Staatsgrenze am Walserberg und der Anschlussstelle Salzburg Nord)
  • Inntalautobahn A12 (zwischen der Staatsgrenze bei Kufstein und der Anschlussstelle Kufstein-Süd)
  • Rheintal/Walgau-Autobahn A14 (zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und der Anschlussstelle Hohenems)

Aufgrund des Wechselkurses wird auch die Autobahnvignette in der Schweiz etwas teuer. Ausländische Autofahrer, die eine Vignette für ihr Fahrzeug in der Schweiz brauchen, müssen nun 39,00€ bezahlen. In der Schweiz kostet sie nach wie vor 40 Franken. Es gitb keine Tages-, Wochen- oder Monatsvignetten. Gutes Reisen allerseits und bleibt gesund!

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Mallorca: In fast ganz Palma gilt ab sofort Tempo 30!

Die Hauptstadt der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca, Palma, ist seit heute eine "Ciutat 30", also eine Stadt, in der auf allen Straßen für PKWs, LKWs und Motorräder - insofern nicht anders ausgeschildert - eine Höchstgeschwindigkeit von 30km/h gilt. Auf rund 90% aller Straßen im Stadtgebiet Palmas sol dies der Fall sein. Die verbleibenden 10% der Straßen, ca. 190 an der Zahl, sollen bis Ende 2020 von den Verkehrsbehörden Mallorcas für Fahrten mit bis zu 40km/h bzw. 50 km/h freigeben und entsprechend beschildert werden. Solange gilt auch auf diesen Straßen Tempo 30. Viel Spaß in Palma, gutes Reisen und bleibt gesund!

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Dienstag, 30. Oktober 2018

Spanien: Madrid verbannt ein Großteil der Autos aus der Innenstadt! [update]

update (19 Juni 2019): Die neue Stadtverwaltung von Madrid plant die Fahrverbote für PKW im Innenstadtbereich der Stadt wieder aufzuheben. Kann man machen... 

Die spanische Hauptstadt Madrid macht Ernst. Während in Deutschland das Thema "Dieselverbote" heiß diskutiert wird, sperrt Madrid den Autoverkehr einfach weitestgehend aus der Innenstadt aus. Ab Ende November 2018 dürfen dürfen nur noch Anwohner, deren Besucher sowie Fahrzeuge mit Sondergenehmigung ins Zentrum Madrids fahren. Auch dürfen nur die Anwohner künftig mit ihren Autos auf der Straße parken - alle anderen müssen ins Parkhaus. Außerdem gilt ein absolutes Fahrverbot für Fahrzeuge ohne Umweltplakette, also für Benziner mit Erstzulassung vor 2000 bzw. für Diesel mit Erstzulassung vor 2006. Auch Motorräder brauchen eine Umweltplakette und dürfen nur zwischen 07:00 - 22:00 Uhr in der Innenstadt parken. Ausgenommen vom Fahrverbot sind alle elektrisch oder mit Gas betriebenen Fahrzeuge sowie Hybridfahrzeuge, mit mehr als 40km elektrischer Reichweite. Verstößt man gegen die neuen Regelungen, droht nach einer bis Anfang 2019 dauernden Übergangsphase ein Bußgeld in Höhe von 90€. Mehr Informationen zum Thema "Madrid Central" findet ihr hier. Viel Spaß in Madrid und gutes Reisen allerseits!

Freitag, 12. Januar 2018

Frankreich: Neues Tempolimit auf Landstraßen!

Eine kleine Info für all jene, die im Sommer eine Reise mit dem Auto nach bzw. durch Frankreich planen. Ab dem 01 Juli 2018 gilt auf zweispurigen Straßen ohne trennenden Mittelstreifen ein neues Tempolimit. Anstelle von den bisherigen 90km/h ist künftig nur noch 80km/h erlaubt. Straßen, bei denen in jede Richtung zwei Spuren führen, sind von der Neuregelung ausgenommen. Hier gilt weiterhin Tempo 90km/h. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen in Ortschaften (50km/h), auf Schnellstraßen (110km/h) und Autobahnen (130km/h bzw. 110km/h bei Regen) bleiben ebenfalls unverändert. Hat man seinen Führerschein weniger als zwei Jahre, darf man in Frankreich außerhalb von Ortschaften maximal 80 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 110 km/h fahren. Ach, und denkt an das Alkoholtestgerät. Dieses muss seit 2012 in allen Fahrzeugen mitgeführt und bei Kontrollen auf Verlangen vorgezeigt werden. Viel Spaß in Frankreich und gutes Reisen allerseits!


Freitag, 22. September 2017

Österreich: Ab 2018 gibt es auch ein digitales "Pickerl"!

In Österreich kostet die Nutzung des Autobahnnetzes eine Maut. Hat man diese durch den Kauf einer Autobahnvignette bezahlt, muss man das neuerworbene "Pickerl" ordnungsgemäß von innen an der Windschutzscheibe anbringen. 2018 bekommt die Klebevignette in Österreich allerdings digitale Konkurrenz. Galt bis dato einzig die aufgeklebte Vignette als Zahlungsnachweis, kann man künftig auch einfach das Kennzeichen des jeweiligen Fahrzeugs digital erfassen lassen. Die klebefreie Online-Variante der Vignette wird frühestens ab dem 01 Dezember 2017 ab dem 08 November 2017 von der ASFINAG (kurz für Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft) über Asfinag.at oder über die ASFINAG-APP verfügbar gemacht. Es wird genau wie bei der Klebevignette sowohl Zehn-Tages-, Zwei-Monats- und Jahresvignetten geben. Auch die Kosten für die digitale Vignette werden nicht anders sein. Bezahlen wird man die neue Vignette über die gängigen Kreditkarten, PayPal und Sofort-Überweisung können. Eine Barzahlung ist aktuell nicht vorgesehen. 



Ein wichtige Einschränkung gibt es allerdings. Während die Klebevignette mit Kauf bzw. Anbringen an der Windschutzscheibe in Österreich gültig ist, wird die digitale Vignette erst ab dem 18. Tag nach dem Tag des Kaufs gültig und berechtigt erst ab dann zur Nutzung der Autobahnen und Schnellstraßen in Österreich. Mit der Frist will die ASFINAG vergindern, dass Autofahrer eine Vignette online erwerben, das Autobahnnetz nutzen und sich anschließend das Geld für die Vignette gemäß der Europäischen Richtlinie für Konsumentenschutz zurückholen. Für mehr Infos zum Thema "digigale Vignette in Österreich", schaut am besten mal auf der Website der Autobahnen- und Schnellstraßen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft nach. Viel Spaß in Österreich und gutes Reisen allerseits!

Donnerstag, 2. Februar 2017

Auto & Motorrad: In Paris wird eine spezielle Umweltplakette benötigt!

Die französische Hauptstand Paris hat zum 01 Juli 2016 eine Umweltzone eingerichtet, die den Stadtbereich innerhalb des Stadtautobahnrings ("Boulevard périphérique") umfasst. [s.a. Paris führt Fahrverbot für "ältere" Autos und Motorräder ein!] Innerhalb dieser Zone dürfen zu bestimmten Zeiten keine Kraftfahrzeuge verkehren, deren Erstzulassung vor dem 01 Januar 1997 liegt, und keine Motorräder, die vor dem 01 Juni 1999 erstmalig zugelassen worden sind. Diese Zeiten sind: Alle Wochentage (Montag bis Freitag) zwischen 08:00 Uhr und 20:00 Uhr. Das Fahrverbot gilt nicht nachts, an Wochenenden und an Feiertagen. Wird man als ausländischer Auto- oder Motorradfahrer mit einem entsprechenden Fahrzeug oder aber zu den Verbotszeiten innerhalb der Umweltzone von der Polizei erwischt, kommt man bis April 2017 noch mit einer Ermahnung davon. Danach gelten die selben Geldbußen, die den Franzosen jetzt schon blühen - je nach Fahrzeugtyp liegen diese zwischen 68€-135€.
Seit dem 01 Januar 2017 brauchen Auto- und Motorradfahrer mit französichen Kennzeichen, die innerhalb der Umweltzone in
Paris unterwegs sind, zudem eine nach Verschmutzungsniveau gestaffelte (Farben violett bis grau) Umweltplakette ("Vignette Crit'Air"). Diese Umweltplakette ist für ausländische Fahrzeughalter seit heute (02 Feb 2017) zum Preis von 4,80€ ausschließlich online erhältlich und kann nur mit Kreditkarte bezahlt werden. Dafür sind in den 4,80€ die Versandkosten inbegriffen. Toll. Die Lieferzeit der Umweltplakette beträgt aktuell ca. 3 Wochen. Solltet ihr in den nächten Wochen mit dem Auto oder Motorrad nach Paris reisen wollen und bis dahin noch über keine Umweltplakette verfügen, müsst ihr bei Verkehrskontrollen die Zulassunsbescheinigung vorzeigen. Erst ab April 2017 drohen ausländischen Auto- und Motorradfahrern in Paris Geldstrafen für fehlende Umweltplaketten. Es macht also immer mehr Sinn mit dem Zug, Bus oder ganz eventuell sogar mit dem Flugzeug nach Paris zu reisen. Trotzdem viel Spaß in der Stadt an der Seine und gutes Reisen allerseits!


Freitag, 1. Juli 2016

Paris führt Fahrverbot für "ältere" Autos und Motorräder ein!

Paris bemüht sich aktuell ziemlich um den Umweltschutz. So bleibt seit Mai 2016 die Avenue des Champs-Élysées einmal pro Monat Sonntags autofrei und ab heute (01 Juli 2016) gibt es für den Stadtbereich innerhalb des Stadtautobahnrings (Boulevard périphérique) ein Fahrverbot für ältere Autos und Motorräder. "Altere" bedeutet in diesem Fall, dass Kraftfahrzeuge mit Erstzulassung vor dem 01 Januar 1997 und Motorräder mit einer Erstzulassung vor dem 01 Juni 2000 diese neue "Umweltzone" von Montag bis Freitag zwischen 08:00 bis 20:00 Uhr nicht mehr befahren dürfen. Nach 20:00 und bis 08:00 bzw. an Wochenenden und an Feiertagen bleibt die Einfahrt allerdings weiterhin frei.
Fährt man also mit einem jener "älteren" Gefährte nach Paris und hat zum Beispiel die Unterkunft innerhalb der Umweltzone gebucht, muss man entweder ausserhalb der Fahrverbotszeiten anreisen (Abreise nicht vergessen!) oder aber das Auto jenseits des Stadtautobahnrings parken und auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis umsteigen. Als Nachweis für das Alter des Fahrzeugs wird zunächst die Zulassungsbescheinigung (Fahrzeugschein) herangezogen. Ab 2017 soll dann aber auch eine Art "Umweltplakette" eingeführt werden.
Verstöße gegen die neue Regelung in Paris werden ab dem 01 September 2016 geahndet. Bis dahin weist die Polizei bei Verstößen lediglich auf die neue Rechtslage hin. Ab September beträgt die fällige Geldbuße dann 35€ und ab 01 Januar 2017 78€. Trotzdem viel Spaß in Paris und gutes Reisen.


Donnerstag, 18. September 2014

Travel Channel: Die 10 besten Roadtrips 2014

Sogenannte Roadtrips sind schon ein feine Sache. Ohne wirklich viel Hetze aufkommen zu lassen, geht es in aller Ruhe mit dem Auto bzw. dem Motorrad von A nach B, wobei nach Möglichkeit auch der kleinste Grund einen Stop einzulegen wahrgenommen wird. Wäre das unausweichliche (Auto-)Fahren nicht, könnte man wohl vom gemütlichsten aller Reiseformen sprechen. Der US-amerikanische Travel Channel, wohl die Urmutter aller Reisesender, hat kürzlich eine Gruppe von ausgewiesenen Roadtrip-Experten zusammengetrommelt und gemeinsam mit diesen die besten Roadtrips des Jahres auserkoren. Der Schwerpunkt der Auswahl liegt zwar eindeutig auf den USA, aber trotzdem sollte auch so manch Reiseinspiration für Europa in der Zusammenstellung dabei sein. Ich wünsche viel Spaß beim nächsten Roadtrip und gutes Reisen!



Travel Channels Best Road Trips 2014:

Dienstag, 13. Mai 2014

Reisevideo: "Around the World in 360° Degrees"

Auch wenn sich der "Selfie"-Trend mittlerweile schon fast wieder dem Ende nähert, muss auf jeden Fall noch ein wenig Raum sein für das "most epic selfie ever". So nennt Alex Chacon zumindest sein Video-bzw. Social Media-Projekt "Around the World in 360° Degrees". Alex ist in 600 Tagen auf seinem Motorrad einmal um die Welt gefahren - durch 36+ Staaten um halbwegs genau zu sein - und hat während der gesamten Fahrt an allen herausragenden Orten mit seiner GoPro, die er wiederum an einer speziellen Teleskopstange befestigt hat, 360°-Selfies von sich gemacht. Auf diese Weise ist ein richtig tolles Reisevideo zu Stande gekommen, welches mit allergrößter Wahrscheinlichkeit in den nächsten Tagen und Wochen in virale Höhen gleiten wird. Viel Spaß mit dem Video und mit der wachsenden Reiselust. Kudos Alex für den Film und gutes Reisen allerseits!