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Montag, 24. März 2014

Hostel: Ein bitterböser Brief an einen Schnarcher!

Jede/r Reisende, die oder der einmal in einem Dorm, auch Mehrbettzimmer genannt, geschlafen hat, kennt die Situation, dass zumindest ein Zimmergenosse - hier kann man getrost zu 99% auf die weibliche Form verzichten - den Raum in der Nacht mit stetem Schnarchen auf Trab hält. Da ich nicht so wirklich abstreiten kann, auch hin und wieder in der Nacht akribisch "Holz zu sägen" und, laut meiner Herzdame, somit "ganze Wälder zu zerstören", denke ich mir eigentlich, dass Schnarchen im Dorm halt das Risiko ist, welches man eingeht wenn man kein Einzel- bzw. Doppelzimmer wählt. Andererseits kann ich aus vielen, vielen Jahren Dormerfahrung berichten, dass Schnarcher echt zur reinen Qual werden können. Vorallem dann wenn man am nächsten Morgen früh raus muss und die anderen Zimmergenossen tief in der Nacht vom Feiern ins Hostel zurückkommen und, nachdem das Licht gefühlte 1000 Mal an und aus ging, die Tür ebensooft schwungvoll ins Schloss fiel und irgendwas total lustiges zu halbherzig unterdrückten Lachanfällen führte, unmittelbar ausgeklügelte Schnarcharien anstimmen. Irgendwie so muss es auch dem Menschen in Bed #70 gegangen sein. Anders lässt sich wohl kaum erklären, warum er/sie folgenden Brief an den Zimmergenossen in Bed #72 geschrieben hat. Ich vermute mal, dass sich viel Ironie und böser Humor in der Wortwahl wiederspiegeln. Vielleicht allerdings auch nicht. Wie dem auch sein. Viel Spass mit dem Brief, im nächsten Hostel, in Vietnam und gutes Reisen! Achja, Ohrstöpsel können sehr hilfreich sein!



 

Donnerstag, 19. September 2013

Gemeinsames Visum für Südostasien geplant!

Interessante Neuigkeiten kommen heute aus Südostasien. Während der diesjährigen International Travel Exhibition (ITE), die Mitte September in Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam stattfand, haben Vertreter von Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam beschloßen, im Tourismus künftig nocht enger zusammenzuarbeiten. Ein zentraler Punkt der engeren Kooperation sollen unter anderem Vereinfachungen bei der Visum-Vergabe sein. So wurde zum Beispiel vereinbart, dass die seit Beginn 2013 bestehende Visumregelung für Thailand und Kambodscha, wonach für diese Länder das gleiche Visum gilt (Single Visa Scheme), in den nächsten Jahren schrittweise auch von Laos, Myanmar und Vietnam übernommen werden soll. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehören übrigens zu den 35 Staaten, deren Bürger das gemeinsame Visum für Thailand und Kambodscha ausgestellt bekommen. Ausserdem wollen die Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand und Vietnam unter dem Motto "Fünf Länder – eine Destination" in 2015 die Marke von 50 Millionen internationalen Touristen erreichen. Hierzu sind gemeinsame Marketing-Aktionen, Schulungen für Touristiker und Kooperationen bei verschiedensten Projekten geplant. Man kann gespannt sein. Gutes Reisen!

Montag, 29. Juli 2013

Speisen auf Reisen: 2014 gibt es in weltweit 116 Ländern zumindest 34.392 Filialen von McDonald's! Muss das sein?

Wenn im nächsten Jahr in der Hauptstadt Vietnams, in Ho-Chi-Minh-Stadt, das erste McDonald's Restaurant des Landes eröffnet, gibts es weltweit insgesamt (zumindest) 34.392 Filialen des Fastfoodriesen in 116 Ländern. In Deutschland gab es Ende 2012 alleine 1440 Restaurants (2007: 1302), in der Schweiz 153 (143) und in Österreich 184 (163). Der Guardian (Kudos!) hat sich mal die Mühe gemacht und die Entwicklung der weltweiten Standorte von McDonald's zwischen 2007 und 2012 verglichen. Eigentlich zeigt sich ein globaler Siegeszug, gäbe es da nicht ein paar interessante Ausnahmen. Vielleicht sollten wir uns alle mal ein Beispiel an Japan oder Puerto Rico nehmen. Oder zumindest an den Ländern, in denen in den vergangenen fünf Jahren nicht ganz so viele Restaurants des Geschmacksvereinheitlichers eröffnet haben. Nunja, gutes Reisen und Speisen von lokalen Spezialitäten!




Montag, 23. April 2012

Reisevideo: "A Taste of Vietnam" - Die Speisen Vietnams

Das Team von "The Perennial Plate", einer Dokuserie im Netz, die sich rund um "socially responsible and adventurous eating" dreht, ist vom Reiseveranstalter Intrepid Travel eigeladen worden um mit ihnen zwei Wochen durch Vietnam zu reisen. Auf der Tour "A Taste of Vietnam", die von Hanoi ausgehend die Welt des vietnamesischen Essens erkundet, haben die Leute von "The Perennial Plate" ein gut dreieinhalb-minütiges Video gemacht, welches, wenn man gerade so wie ich kein vietnamesisches Restaraunt in der Nähe hat, einen vor durchaus große Probleme stellt. Das Essen, die Felder, die Köche - all das sieht so verdammt vielversprechend aus, dass man sofort losessen möchte. Ich wünsche viel Spaß, guten Hunger und ggf. auch viel Spaß in Vietnam. Kudos an "The Perennial Plate" für das Video!


Dienstag, 8. November 2011

Die Tunnel von Cu Chi (Vietnam)

Ich finde Kriege ziemlich doof und eigentlich finde ich Überbleibsel aus dem Krieg, wie Bunker, Denkmäler, Abzeichen und Gedenkstätten bzw. wie man damit umgeht und welche Bedeutung sie einnehmen können, ähnlich kritisch. Aber da soll ein jeder seine Meinung zu bilden. Trotzdem gibt es gewisse Mahnmale aus Kriegen, die irgendwie mein Interesse auf sich ziehen. So zum Beispiel die Tunnel von Cu Chi in der Nähe von Ho-Chi-Minh-Stadt in Vietnam, die seit 1948 von den Vietnamesen im Krieg gegen die Kolonialmacht Frankreich erbaut wurden und später im Vietnamkrieg den vietnamesischen Partisanen als Unterschlupf dienten.



Elise und Anthony von Positive World Travel waren Anfang des Jahres in den Tunneln und haben ihren Besuch dort auf Video festgehalten. Zwar sind die meisten Tunnel mittlerweile verfallen bzw. verschüttet, aber ein kleiner Teil ist extra für uns Reisende restauriert und auch verbreitert worden. Klaustrophobie ole! Wer mal nach Vietnam kommt, sollte durchaus mal einen Blick in die Höhlen und in das Museum zum Andenken an den Widerstand der Vietcong werfen. Gute Reise!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Reiselustverstärker: Hanoi (Vietnam)

Wie wohl alle größeren Städte Südostasiens ist auch Hanoi in Vietnam eigentlich eine recht hektische, schnelle Stadt, die viel "Lärm" produziert und den fremden Reisenden schwerlich zur Ruhe kommen läßt (siehe auch Video: Eine Kreuzung in Hanoi (Vietnam)). Ein ganz anderen Eindruck von der ältesten noch bestehenden Hauptstadt im südöstlichen Asien vermittelt hingegen das folgende Video. Es zeigt das Alltagsleben in Hanoi in Zeitlupe. Und schon entdeckt man die wichitgen Kleinigkeiten, die dem Reisenden leider zumeist verborgen bleiben. Wer mal nach Hanoi bzw. Vietnam reisen möchte, sollte sich das Video nicht entgehen lassen. Es nimmt einen gewissermaßen schon beim Anschauen mit auf die Reise. Kudos an Asiantrip TV!



Wen es interessiert - die Hintergrundmusik ist von Maxence Cyrin. Den Namen des Tracks kenne ich leider nicht.

Dienstag, 20. September 2011

Video: Eine Kreuzung in Hanoi, Vietnam

Dass der Straßenverkehr nicht überall so regelkonform funktioniert wie in Deutschland, liegt auf der Hand. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen und bestimmt auch Ecken, in denen das Gewohnheitsrecht das Straßenrecht ein wenig abgelöst hat, aber es wird nichts mit der folgenden Szene aus Hanoi in Vietnam gemein haben. Der "tilt-shift"-Effekt tut sicherlich seinen Teil dazu bei, dass es so chaotisch, aber doch irgendwie geregelt aussieht, aber ähnliches ist mir bisher auf meinen Reisen selten bis gar nicht untergekommen. Dabei drängt sich natürlich auch die Frage auf, wie man als Reisender im Mietwagen eine solche Kreuzung meistern können soll? Aber irgendwie klappts sicher...



Freitag, 4. März 2011

Indonesien: Seltene Kameraaufnahmen von Java-Nashörnern

Java-Nashörner sind die seltensten Vertreter der Nashörner und zeitgleich auch die eine der seltensten Großsäugerarten. Das Nashorn ist fast überall ausgerottet. Nur auf der indonesischen Insel Java wird die Population noch auf 40 Tieren geschätzt; im Süden von Vietnam rechnet man mit 10 Tieren. Die nun vorliegenden Kameraaufnahmen wurden im Westen von Java aufgenommen und zeigen zwei Nashorngruppen bestehend aus erwachsenen Tieren und Kälbern. Für die Wissenschaftler vom WWF ein hoffnunsvolles Zeichen, da somit bewiesen ist, dass sie sich vermehren und somit vielleicht auf eine kontinuierliche Vergrößerung der Population gehofft werden kann.