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Montag, 25. März 2013

(Käfig)-Tauchen mit Haien in Kapstadt: Weißer Hai dringt mit Kopf in Käfig ein (Video)

Viele Reisende, die Kapstadt und Umgebung in Südafrika besuchen, haben das als besonderen Adrenalinkick das (Käfig)-Tauchen mit Haien auf der bucket list. Kann ich irgendwie verstehen, da es nur wenige Orte auf der Welt gibt, an denen man, geschützt durch einen Käfig, mit den Weißen Haien tatsächlich ins Wasser steigen kann. Allergings, und so ist es mit wilden Tieren nun einmal, bietet der Käfig keinen hundertprozentigen Schutz. Genau diese Erfahrung musste vor wenigen Tagen ein Gruppe Reisender machen, die sich auf einer Shark Cage Diving-Tour in Gansbaai in der Nähe von Kapstadt befanden.
Um die Haie anzulocken und in die Nähe des Käfigs zu bringen, werfen die Tourveranstalter Köder aus. Sobald sich ein Hai nähert bzw. absehbar ist, dass es nicht mehr lange dauert bis ein Hai auftaucht, steigen die Tourteilnehmer in den Käfig an der Außenwand des Bootes, um von dort aus den Hai an sich vorbeiziehen sehen zu können. Einmal angelockt, gilt das Interesse der Haie eigentlich dem Köder, doch, wie das Video zeigt, kann es auch ganz anders ablaufen.



Glücklicherweise wurde bei der Aktion niemand verletzt und die Gruppe Reisender konnte ihre Tour fortsetzen. Ob sie jedoch die Nähe zu Haien nochmal suchen werden, wage ich zu bezweifeln. Alle die, die eine solche Shark Cage Diving-Tour planen, seien halbwegs beruhigt. Ich tummel mich seit gut 10 Jahren im südlichen Afrika und habe bis dato noch nie von einem ähnlichen Fall gehört! Ich wünsche viel Spaß in Südafrika und sende einen besten Dank für das Video an Bryan Plummer.

Unterwasserkamera, die auf Maui verloren gegangen ist, wird gut 6 Jahre später in Taiwan an Strand gespült

Nachdem in den letzten Jahren dank der weltweiten Verkünpfungen via des Netzes so manch Kamera bzw. Speicherkarte ihren Weg zum ursprünglichen Besitzer gefunden hat (siehe zB hier & hier), gilt es nun eine bereits im August 2007 in Kaanapali auf Maui verlorene Unterwasserkamera, inklusiver noch intakter Speicherkarte, mit ihrer Besitzerin zusammenzuführen. Die Kamera wurde an der Westküste Taiwans, gut 8400km von Maui entfernt, von Bruce Chen am Strand gefunden. Es scheint, als sei die Kamera der Marke Canon die letzten sechs Jahre im Meer unterwegs gewesen. Wenn das nicht mal gute Werbung für die Unterwasserkameras von Canon ist, weiß ich es auch nicht. Die Fotos, die auf der Speicherkarte gesichert waren, seht ihr im Video.

Hawaii News Now - KGMB and KHNL

Da Herr Chen der General Manager von China Airlines in Honolulu (Hawaii, USA) ist, gibt es von der Airline ein Gratisticket für die Besitzerin, so dass sie die Kamera vor Ort auf Taiwan abholen kann. Leider habe ich keine Kontaktinformationen gefunden, wobei diese sicherlich via China Airlines herauszufinden sind. Ein Auftrag für die weltweite Social Media-Gemeinde! Viel Glück!

Mittwoch, 26. September 2012

Australien: Die Unterwasserwelt des Great Barrier Reef mit Google Street View erkunden

Seit gestern, dem 25 September 2012, kann man mit Google Street View nicht nur virtuell durch Australiens Städte und Landschaften fahren und sich diese angucken, sondern man kann auch das Great Barrier Reef online erkunden. In Zusammenarbeit mit der australischen University of Queensland und dem Versicherungskonzern Catlin Group hat Google das größte Korallenriff der Erde mit 360°-Unterwasseraufnahmen in guter Street View-Manier online verfügbar gemacht! Viel Spaß vor den Bildschirmen, aber noch viel mehr in Australien, in Queensland, in Cairns und tauchend am Great Barrier Reef! Hier gehts zu entsprechenden Google Maps!


Donnerstag, 23. Februar 2012

Google startet "Sea View" am Great Barrier Reef in Australien

Als vor einigen Jahren Street View von Google auf den Markt kam, hat es die Welt der online verfügbaren Straßenkarten vollkommen verändert und sicherlich so manch Ecke der Welt dem Einen und der Anderen ein deutliches Stückchen näher gebracht. Nun erweitern Google und diverse Partner mit dem "Catlin Seaview Survey" das Angebot auch auf die Welt unter Wasser.


Die Zusammenarbeit von Google mit der australischen University of Queensland und dem Versicherungskonzern Catlin Group dient zwar zunächst vor allem der wissenschaftlichen Erkundung und Bestandsaufnahme der Riffwelt unter Wasser, aber der User vor dem heimischen Computer wird trotzdem auf die 360°-Unterwasseraufnahmen des Projekts zugreifen und es, wie schon von Street View gewohnt, nutzen können.
Als erste Unterwasserregion wird das Great Barrier Reef vor Australien erfasst werden, gefolgt von einem weiteren Riff vor Bermuda.
Momentan sind erst einige wenige erste Beispielaufnahmen des Great Barrier Reefs verfügbar und unter catlinseaviewsurvey.com einsehbar. Der eigentliche Projketstart folgt im September 2012.

Freitag, 16. September 2011

SNUBA, der heimliche Wassersporttrend?!?!

Seit über 20 Jahren gibt es SNUBA, aber ich bin mir eigentlich sehr sicher, dass fast keiner jemals was davon gehört hat. SNUBA steht für "snorkeling" und "scuba" und wurde auf Maui (Hawaii) erfunden. Es verbindet das einfache "schnorcheln" mit dem Gerätetauchen (scuba). Der SNUBA-Taucher braucht keine (lästige) Atemflasche auf dem Rücken mit sich führen, sondern wird per ca. 6m langem "Schlauch", der wiederum mit Druckluftflaschen auf einem kleinen Schlauchboot auf der Wasseroberfläche verbunden ist, mit Luft versorgt. SNUBA ist somit quasi ein Zwitter aus beiden beliebten Tauchvarianten. Ein Tauchschein ist für SNUBA nicht vorgeschrieben.



Wenn man den diversen Angaben im Netz glauben kann, dann wird SNUBA heute in gut 22 Ländern weltweit angeboten, so zum Beispiel in den Karibikstaaten, Australien, Thailand, Japan, Mexiko und natürlich auf Hawaii. Bei mir kommt bei SNUBA allerdings irgendwie so dieses "ganz oder gar nicht"-Gefühl auf. Aber wenns Spaß macht... ich wär dabei.

Montag, 29. August 2011

Die Top 10 Tauchspots der Welt

Im bereits 2009 erschienen, aber nachwievor sehr aktuellen Buch "Lonely Planet's 1000 ultimate experiences", stellt der (!) Reiseführerverlag schlechthin jede Menge Orte und Regionen weltweit vor, die allesamt die Reiselust wecken. Unter anderen werden auch die Topdestinationen zum Tauchen weltweit vorgestellt. Die Top 10 der Tauchspots auf der Welt sind demnach:


Top 10 dive spots auf einer größeren Karte anzeigen
  1. Great Blue Hole, Belize
  2. Chuuk Lagoon, Mikronesien
  3. Manta Ray Village, Hawaii (USA)
  4. Samarai Island, Papua Neuguinea
  5. Pulau Sipadan, Malaysia
  6. Cocos Island, Costa Rica
  7. Gansbaai, Südafrika
  8. Ras Mohammed Nationalpark, Ägypten
  9. Cocklebiddy Cave, Australien
  10. Rainbow Warrior, Neuseeland

Montag, 21. März 2011

Reiselustverstärker: Der Jellyfish Lake auf Eil Malk in Palau

Der Quallensee bzw. Jellyfisch Lake, oder aber auch einfach Ongeim'l Tketau, ist ein mariner See, der auf dem der Insel Koror vorgelagerten Eiland Eil Malk im südpazifischen Inselstaat Palau liegt. In dem See, der etwa 420m lang, max. etwa 200m breit und an den tiefsten Stellen 20m - 30m tief ist, leben zu Spitzenzeiten bis zu 30 Millionen Quallen der Art Mastigias papua. Abgesehen von den Medusen ist der See ist nur von wenigen Organismen bewohnt. Eine zusammenfassende Darstellung gibt es bisher allerdings nicht.



Das Schnorcheln im Jellyfisch Lake ist zu einer sehr beliebten Betätigung der Reisenden auf Palau geworden. Da die Quallen im See keine natürlichen Feinde fürchten müssen, haben sie ihre Nesselzellen verloren. Folglich kann  gefahrlos zwischen ihnen umhergetaucht werden. Touren zum See werden von der Insel Koror angeboten. Die Überfahrt von Koror zur Insel Eil Malk dauert etwa 45 Minuten.
Um im See tauchen zu dürfen, brauchen Touristen eine Erlaubnisschein vom Koror State Department of Conservation and Law Enforcement, der dort wiederum käuflich erworben werden kann. Gerätetauchen ist im See nicht gestattet. Der See ist im Moment der einzige der rund 70 marinen Seen von Palau, der derzeit öffentlich zugänglich ist.

Mittwoch, 16. März 2011

Reiselustverstärker: Tauchen vor den Galápagos-Inseln

Die Galápagos-Inseln sind ein Archipel im östlichen Pazifischen Ozean, rund 1000 km westlich von Südamerika gelegen und gehören zum Staat Ecuador. Die Inselgruppe besteht insgesamt aus 14 größeren Inseln und mehr als 100 kleineren bis winzigen Inseln. Nur fünf der Galápagos-Inseln sind überhaupt besiedelt: Santa Cruz (ca. 15.000 Einwohner), San Cristóbal (ca. 5.600), Isabela (ca. 950), Floreana (Santa Maria) (ca. 100) und Baltra (Seymour Sur), wo sich der der Hauptflughafen der Galápagos-Inseln befindet.



Dienstag, 25. Januar 2011

Über die Schönheit und den Horror der Weltmeere

Der National Geographic-Fotograf Brian Skerry gilt als einer der weltbesten Unterwasserfotografen. In dem hier vorgestellten TED Talk führt er die Zuschauer in die Welt Unterwasser und zeigt sowohl die Schönheit, als auch die brutale Realität der Weltmeere - oberhalb und unterhalb der Wasseroberfläche.