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Donnerstag, 5. August 2021

Norwegen: Das neue Nationalmuseum in Oslo wird Mitte 2022 eröffnet!

In Norwegens Hauptstadt Oslo eröffnet im kommenden Jahr das neue Nationalmuseum. Das Museum, das von dem deutschen Architekturbüro Kleihues + Schuwerk Gesellschaft von Architekten geplant wurde, führt Sammlungen zusammen, die zuvor auf drei Standorte in Oslo - die Nationalgalerie, das Museum für zeitgenössische Kunst und das Kunstindustriemuseum - verteilt waren. Das Museum, welches mit einer Ausstellungsfläche von 55.000 m² das größte Kunstmuseum Skandinaviens sein wird, wird offiziell am 11 Juni 2022 eröffnet. Eines der Highlights des neuen Museums ist sicherlich neben der rund 2.400 Quadratmeter großen Lichthalle für temporäre Ausstellungen auf dem Dach des Museums auch der den Werken Edvard Munchs gewidmete Ausstellungsraum. Hier wird unter anderem auch "Der Schrei" den Besuchern gezeigt. Viel Spaß in Oslo und bleibt gesund! 

 

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Montag, 11. November 2019

London: Die National Portrait Gallery schließt Mitte 2020 für drei Jahre!

Die National Portrait Gallery in London wird ab kommenden Juni für insgesamt drei Jahre renoviert. Der Eingangsbereich des Kunstmuseums wird komplett erneuert, ein "Learning Center" wird neu gebaut, der Ostflügel wird wiedereröffnet und die Ausstellungsräume werden umfangreich modernisiert. Während der Umbauphase (29 Juni 2020 - Frühjahr 2023) bleibt das Museum für Besucher geschlossen. Ausgewählte Kunstwerke werden in der Zeit allerdings trotzdem zu sehen sein. Hierzu ist eine landesweite Ausstellungstournee geplant, die in ausgewählten Museen und Gallerien Halt machen wird. Die National Portrait Gallery findet ihr am St. Martin's Place in London. Sie ist täglich von 10:00 - 18:00 bzw. Freitag bis 21:00 geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos! Viel Spaß in London und gutes Reisen allerseits.

Freitag, 24. April 2015

Kostenlos: Ein digitaler Kunstführer durch das Ruhrgebiet!

Freunde der Kunst und des Ruhrgebiets bzw. der Kunst oder des Ruhrgebiets, horcht auf: Das WDR-Magazin "West ART" hat als Extra zur Fernsehsendung ein E-Book mit dem Titel "West ART Meisterwerke - Das Ruhrgebiet" herausgebracht. In vier Bänden werden die herausragenden künstlerischen und architektonischen Leckerbissen im Revier vorgestellt. Der digitale Kunstführer hat leider einen kleinen Haken - er ist in vollem Umfang, also inklusive der Videos, nur in einer iPad-Version als iBook verfügbar. Alle anderen müssen sich mit einer etwas abgespeckten pdf-Version zufrieden geben. Trotzdem viel Spaß mit diesem kostenloses Kunsthandbuch fürs Ruhrgebiet. Gutes Reisen!

screenshot via http://www1.wdr.de

West ART Meisterwerke Ruhrgebiet - iBook zum Download
West ART Meisterwerke Ruhrgebiet - PDF-Dokumente zum Download

Freitag, 18. Oktober 2013

Video: Fünf Kunst-Hotspots in New York

Guckt man sich Städte an, treffen zumeist die verschiedensten Interessen aufeinander. Die einen wollen vorallem durch eine Stadt streifen und sich von den Eindrücken leiten lassen, andere haben den festen Plan die bekanntesten Sehenswürdigkeiten von ihrer bucket list zu streichen, für wieder andere ist shopping besonders wichtig und nochmal andere legen tatsächlich ihr Augenmerk auf Kunst und Kultur. Finde ich super! Und für genau diese Gruppe Städtereisender, sollte sie denn der Trip nach New York führen, hat Lonely Planet das kurze Reisevideo "Best places to enjoy art in New York City" veröffentlicht. Im Video bekommt ihr fünf Tipps wo ihr Kunst in all ihrer Vielfältigkeit in New York am besten erleben könnt. Viel Spaß mit dem Video, den Infos im Video, in New York und natürlich gutes Reisen. Kudos LP!



Lonely Planets fünf Kunst-Hotspots in New York:
  1. Metropolitan Museum of Art (MET)
  2. The Solomon R. Guggenheim Museum
  3. Museum of Modern Art (MoMA)
  4. Die Street Art in der South Bronx & in Queens (s.a.: New York: Der Graffitigallerie 5 Pointz droht das Ende)
  5. Die Strassenkünstler in New York

Donnerstag, 19. September 2013

Ein Roadtrip durch die USA: "Somewhere U.S.A." (Video)

Die Urlaubserinnerungen in Bildern - seinen nun bewegt oder nicht - festzuhalten, gehört wohl quasi zum "Muss" für Reisende. Kurzum: bestimmt 90% aller Reisenden haben unterwegs die Kamera dabei, machen Bilder und drehen Videos. Hat man jedoch die wunderbare Fähigkeit das bildliche Festhalten eines Trips durch Können und Inspiration zur Kunst werden lassen kann, schafft man die großen Ausnahmen. Und genau solch eine Ausnahme ist der herausragende Kurzfilm "Somewhere U.S.A." des luxemburgisch-italienischen Filmemachers Vituc, der seinen Roadtrip durch die USA im August/September diesen Jahres mit der Kamera eingefangen hat. In dem gut dreiminütigen Film geht es nicht um die großen Kulissen der klassischen, mit Verlaub, 08/15-Reisevideos, sondern um die versteckten Details und die leicht zu übersehenden Kleinigkeiten am Wegesrand. Ganz großes, wenn auch kurzes Kino. Viel Spaß beim Anschauen, dickste Kudos an Vituc und gutes Reisen in und durch die USA!



Donnerstag, 6. Juni 2013

Paris: Der Eiffelturm als überdimensionales Musikinstrument

Die meisten Reisenden in Paris fahren zum Eiffelturm, schauen sich in ihn an, machen Fotos, fahren hoch, gucken sich Paris von oben an, machen Fotos und fahren ganz gemütlich wieder runter. Es gibt aber auch zumindest einen Menschen, der Paris' wohl bekanntestes Wahrzeichen nicht nur als Sehenswürdigkeit sieht, sondern vorallem auch als riesengroßes Musikinstrument. Der amerikanische Musiker Joseph Bertolozzi hat sich, nachdem er vor ein paar Jahren schon die Mid-Hudson Bridge in New York zu einem überdimensionalen Klangkörper gemacht hat, nun den Eiffelturm vorgenommen und ihn mit seiner Musik zu einer "public art installation" gemacht. "Tower Music" nennt der Künstler sein Schaffen am, auf und mit dem Eiffelturm und hofft, dass er und seine Musik vielleicht im nächsten Jahr zum 125jährigen Bestehen des 324 Meter hohen Eisenfachwerkturms nach Paris eingeladen werden. Ich finde die Idee ganz schön großartig. Guckt mal ins Video und klopft vielleicht beim nächsten Besuch des Eiffelturms einfach mal ein wenig auf ihm rum. Viel Spaß in Paris und gutes Reisen!


Dienstag, 21. Mai 2013

Der "Berlin Design Guide"

Reiseführer bzw. Stadtführer über Berlin gibt es zu Hauf. Stadtführer (City Guide gefällt mir eigentlich wesentlich besser) mit diversen Schwerpunkten sicherlich auch, doch ist mir vorher noch kein City Guide untergekommen, der eine Stadt vorallem aus der Designperspektive bzw. aus der kreativen Perspektive beleuchtet. Genau das macht der "Berlin Design Guide", den ihr euch in Auszügen unten anschauen und lesen könnt. Neben verschiedenen Tourenvorschlägen zu den Hotspots Berlins aus den Bereichen Architektur, Design, Kunst und Mode, findet ihr im "Berlin Design Guide" zum Beispiel auch Portraits und Interviews von bzw. mit kreativen Machern der Stadt. Die gesamte Ausgabe gibt es zum Preis von €16,90 online hier zu bestellen. Viel Spaß mit dem "Berlin Design Guide" und natürlich auch in Berlin! Gutes Reisen!


Mittwoch, 6. März 2013

San Francisco präsentiert die weltgrößte LED-Installation

Die kalifornische Stadt San Francisco ist um eine weitere Attraktion reicher. Am Dienstag wurde die San Francisco-Oakland Bay Bridge zur wohl größten LED-(Licht-)Installation der Welt. Für die nächsten zwei Jahre werden ca. 25.000 Lichter den westlichen Teil der Brücke auf einer Länge von gut 2,9km jede Nacht in verschiedensten Intervallen und Mustern erleuchten. Der Künstler hinter der Installation mit dem passenden Namen "The Bay Lights", Leo Villareal, hat sich bei der Gestaltung des Kunstwerks von den vielen alltäglichen Bewegungen rund um die Bay Bridge inspirieren lassen. Umsetzung finden seine Ideen durch ein eigens erstelltes Computerprogramm, welches dem Künstler das Steuern einer jeden einzelnen LED ermöglicht.
Mit gut US$8 Mio, die das privatfinanzierte Projekt kosten wird, ist "The Bay Lights" wahrlich kein günstiges Vorhaben. Allerdings sollten die Investitionen recht zügig gegenfinanziert sein. Laut Pressemeldungen wird davon ausgegangen, dass "The Bay Lights" bis 2015 gut US$97 in die lokale Wirtschaft von San Francisco und Oakland einspielen wird. Die Anbieter von Schiffsrundfahrten auf der San Francisco Bay werden sich wohl, ebenso wie die Besitzer von Restaurants mit Blick auf die Brücke, geschmeidig die Hände reiben. Viel Spaß in San Francisco!


btw - Die Macher von "The Bay Lights" haben für die anfallenden Stromkosten US$11.000 veranschlagt. Das entspricht bei täglichem Einschalten der LEDs zwischen 19:00 - 02:00 Uhr Kosten von US$15,06 pro Nacht. Kann man machen!

Mittwoch, 24. Oktober 2012

New York: Das Museum of Modern Art ist ab Mai 2013 täglich geöffnet!

Und wieder mal gibts Neuigkeiten aus New York. Das berühmte Museum of Modern Art, kurz MoMA, hat ab Mai 2013 an allen sieben Tagen der Woche geöffnet. Bisher hatte das Museum im Stadtteil Manhattan, abgesehen von verschiedenen Ausnahmen zu Ferienzeiten, immer dienstags geschlossen.
Das MoMA gilt als das Museum weltweit mit der wohl bedeutendsten Sammlung  moderner und zeitgenössischer Kunst. Die Sammlung umfasst über 150.000 Werke der Architektur und des Design, Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen und viele weitere Kunst- und Darstellungsformen. Hinzu kommen etwa 22.000 Filme, sowie rund vier Millionen Standbilder aus Filmen und die ca. 300.000 Bände umfassende Bibliothek des Museum of Modern Art.
Das Museum of Modern Art findet ihr im Bezirk Midtown des New Yorker Stadtteils Manhattan auf der 53rd Street zwischen der Fifth und Sixth Avenue. Viel Spaß in New York!

Montag, 1. Oktober 2012

Oslo: Das Museum für Moderne Kunst hat wiedereröffnet

Ich finde tolle Museen in tollen Gebäuden in der letzten Zeit irgendwie immer spannender. Leider hab ich zwar überhaupt keine Ahnung von Kunst oder Architektur, aber ich bin kann mich nachhaltig für entsprechenden Museen und Gebäude begeistern. Von daher sei darauf hingewiesen, dass das Museum für Moderne Kunst in Oslo, das Astrup Fearnley Museet, in ein neues Gebäude umgezogen ist und am 29 Sept. 2012 seine Wiedereröffnung feiern konnte. Das Museum findet ihr nun im Hafenviertel Oslos in einem vom Schweizer Architekten Renzo Piano entworfenem Gebäude. Es hat die  Form eines großen Glassegels und liegt direkt am Fjord im neuen Osloer Viertel Tjuvholmen.
In der aktuellen Ausstellung "To Be With Art Is All We Ask" stehen traditionsgemäß Arbeiten internationaler Künstler der Gegenwart wie die des Briten Damien Hirst, des Deutschen Anselm Kiefer oder der Chinesin Cao Fei im Mittelpunkt.

Donnerstag, 20. September 2012

Video: Die Skyline von Manhattan aufs Papier gebracht!

Das Video "Empire State of Pen" muss ein großer Spaß für Freunde von New York sein. Und für alle anderen irgendwie auch! Das Zeitraffervideo zeigt den britischen Künster Patrick Vale beim freihändigen Zeichnen der Skyline von Manhattan aus der Perspektive des Empire State Building. Im Prinzip sieht man zwar nicht mehr als zeichnende Arme, ein sich füllendes weißes Blatt Papier und hört dazu verschmitzt groovige Jazzmusik (Moanin' by Charles Mingus), aber irgendwie nimmt es einen, ähnlich wie Stephen Wiltshire mit seinem Panoramabild von New York, direkt in den Bann. Ich finde es großartig! Viel Spaß!


Mittwoch, 18. Juli 2012

Kurzfilm: "CITY #3721" - Über die Gleichheit der Städte

Reisen an sich lebt von der Vielfalt der Destinationen. Der Drang immer wieder neues zu entdecken, treibt die meisten Reisenden auf ihren Touren an. Allerdings wird die Welt immer homogener. Vorallem die Megastädte fangen an ihre Unterschiede der Gleichheit zu opfern - Architektur ähnelt sich, Freizeitverhalten gleicht sich, Arbeit und Beruf sowieso. Genau diesen Prozess der weltweiten Angleichung hat Lam Ho Tak, Student der City University of Hong Kong, School of Creative Media, in seinem Kurzfilm CITY #3721 aufgegriffen und eindrucksvoll visuell umgesetzt. Zu Recht hat er weltweit diverse Auszeichnungen dafür bekommen - kudos Lam Ho Tak! Ganz großes Kino!


btw: Die Musik im Film ist der Song "Don't Go Awash In This Digital Landscape" von Codes in the Clouds. Großes Tennis!

Mittwoch, 18. April 2012

Les Baux-de-Provence (Frankreich): Riesige Gauguin und van Gogh Videoprojektionen in einem Steinbruch

In der südfranzösischen Gemeinde Les Baux-de-Provence, welche vorallem durch Frankreichs flächenmäßig größte Burgruine bekannt ist, können die Besucher eines nahegelegenen Steinbruchs eine Videoschau erleben, die ihres Gleichen sucht. Noch bis zum 6. Januar 2013 kann man dort Bilder der Maler Paul Gauguin und Vincent van Gogh anschauen, die mit rund 70 Beamern auf rund 6000 Quadratmeter Felsenwände gestrahlt werden. Und wenn man schonmal da ist, sollte man auch gleich die Burg Château des Baux mit seiner Befestigungsmauer besuchen, die verschiedenen Kapellen der Gemeinde Les Baux-de-Provence ebenso und die Provence sowieso. Die Stadt Arles ist nur gut 15km enfernt, so dass auch die Unterkunftsfrage keine größeren Probleme darstellen sollte. Viel Spaß!


Dienstag, 3. Januar 2012

Stephen Wiltshire zeichnet riesiges Panoramabild von New York City aus dem Gedächtnis

Heutzutage, da ein jeder immer und überall Fotos machen kann und macht, ist die Erinnerung an Landschaften bzw. ein bestimmtes Stadtbild nicht mehr allzuwichtig. Schließlich ist sie ja, gebannt in Bits & Bytes, in einer Speicherkarte gut verstaut. Auf der einen Seite ist das sehr schade, aber auf der anderen Seite auch einfach sehr praktisch, da es Erinnerungen festhält, die wir ansonsten irgendwann sicherlich vergessen hätten. Andererseits könnte man auch behaupten, dass man sich nichts mehr allzu genau anschaut, da man es ja fotografiert hat. Eigentlich wäre das ein sehr  interessantes Thema, welches leider jetzt zu weit führen würde, da ich ja über die schier unglaublich Fähigkeiten des Künstlers Stephen Wiltshire berichten möchte.


Der britische Künstler, auch genannt "the Human Camera", benötigt für seine Erinnerungen keine Kamera. Aufgrund seiner Inselbegabung ist es ihm möglich ein Objekt zu betrachten und danach ein sehr genaues und detailreiches Bild zu zeichnen. Auf diese Weise zeichnete er komplette Stadtbilder von New York, London, Rom, Jerusalem, Hong Kong und Frankfurt am Main nach nur einer Betrachtung via z.B. eines Hubschrauberrundfluges. Für die Schweizer Bank UBS hat Wiltshire ein Panoramabild von New York gezeichnet, welches die Bank momentan zu Werbezwecken in New Yorks John F. Kennedy International Airport ausstellt. Beeindruckend ist wohl ein zu schwacher Ausdruck...

Mittwoch, 3. August 2011

Die "kulturelle" Seite von Palma (Mallorca)

Dass Palma, die Hauptstadt der Insel Mallorca, mehr zu bieten hat als "nur" Strand und Party, zeigt die Deutsche Welle im folgenden 5minütigen Film:



Wer sich ein wenig mit den im Video genannten "kulturellen" Seiten von Palma beschäftigen möchte, findet hier die entsprechenden links.

Montag, 14. März 2011

Berliner Plattenbautetris

Berlin besteht nicht nur aus Alex, Reichstag und Brandenburger Tor, sondern auch aus dem sozialistischem Erbe. Und das Paradebeispiel dafür ist nunmal der gute alte Plattenbau. Und um dem Plattenbau einen etwas anderen Reiz zu verpassen, sei das folgende Video angepriesen. Nette Spielerei - quasi eine gimmicküberladene Postkarte in Zeiten von social networks ;-)




Montag, 28. Februar 2011

Die Top 10 der Museen und Gallerien 2011

Das englische Reisemagazin "Condé Nast Traveller" hat vier Kulturexperten gebeten, die Museen zu benennen, die der (kultur-)interessierte Reisende 2011 auf jeden Fall besuchen sollte. Erfreulicherweise finden sich unter den Top 10 Museen mit dem "Neuen Museum" in Berlin und dem „Museum Brandhorst“ in München zwei deutsche Museen, sowie vier weitere in London, Rom, Madrid und Venedig.

    Mittwoch, 2. Februar 2011

    Der virtuelle Museumsbesuch - das Google Art Project

    update (04 April 2012): Das "Google Art Project" hat ein paar deutsche Museen neu hinzubekommen. Neu sind die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, darunter auch das Grüne Gewölbe, das Museum Kunstpalast in Düsseldorf und drei Häuser der Staatlichen Museen zu Berlin: das Pergamonmuseum, das Alte Museum und das Kupferstichkabinett.

    Mit dem kürzlich gestarteten "Google Art Project" können Kunstliebhaber nun auch bequem von zu Hause aus virtuel Museen auf der ganzen Welt besuchen. Hierzu hat sich google die Technik von Street View zu Nutzen gemacht und rund 1000 Kunstwerke in ca. 350 Sälen in 17 Museen weltweit digitalisiert und den Usern bereitgestellt.
    Die Bedienung des virtuellen Museumsbesuches ist ähnlich leicht wie bei Google Street View. Der Nutzer kann folglich mithilfe der Maus bzw. der Tastatur seinen Rundgang durch das von ihm gewählte Museum lenken und ganz nach Lust und Laune auf ein Gemälde "zugehen" (man beachte die Qualität!!!) oder den Raum verlassen. Mehr dazu im Video!



    Die derzeitig am Projekt beteiligten Museen sind:
    • Alte Nationalgalerie, Berlin - Deutschland
    • Freer Gallery of Art, Smithsonian, Washington DC - USA
    • The Frick Collection, NYC - USA
    • Gemäldegalerie, Berlin - Deutschland
    • The Metropolitan Museum of Art, NYC - USA
    • MoMA, The Museum of Modern Art, NYC - USA
    • Museo Reina Sofia, Madrid - Spanien
    • Museo Thyssen - Bornemisza, Madrid - Spanien
    • Museum Kampa, Prag- Tschechische Republik
    • National Gallery, London - UK
    • Palace of Versailles - Frankreich
    • Rijksmuseum, Amsterdam - Niederlande
    • The State Hermitage Museum, St Petersburg - Russland
    • State Tretyakov Gallery, Moscow - Russland
    • Tate Britain, London - UK
    • Uffizien, Florenz- Italien
    • Van Gogh Museum, Amsterdam - Niederlande

    Donnerstag, 23. September 2010

    Mapping stereotypes - Karten voller Vorurteile

    Der in London lebende und arbeitdende Bulgare Yanko Tsvetkov ist eigentlich Grafikdesigner von Beruf, versteht sich aber auch als "visual artist". Eines seiner Kunstprojekte hat er mapping stereotypes genannt und an Hand von Karten die Vorurteile bzw. Stereotypen einzelner Nationen gegenüber Europa (selbstrendend nach Nationen getrennt) gesammelt. Dabei rumgekommen ist ein doch recht lustiges Bild Europas, in dem sicherlich auch hier und dort ein wenig Wahrheit schlummert.