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Donnerstag, 30. April 2020

Belgien: Die Innenstadt von Brüssel wird zur Vorrangzone für Radfahrer und Fußgänger! [update]

update (09 Februar 2021): Die "Vélorution" ist es wohl nicht, aber trotzdem gilt seit dem 01 Januar 2021 in der Innenstadt von Brüssel ein Tempolimit von 30km/h. Mit nur wenigen Ausnahmen, für den Ring und einige große Verkehrsachse. Bis 2030 soll die Innenstadt Brüssels nur noch aus verkehrsberuhigten Zonen bestehen. Dazu sollen das Fahrradwegenetz ausgebaut und mehr Raum für Fußgänger geschaffen werden. 

update (11 Mai 2020): Seit heute ist die Innenstadt von Brüssel eine Vorrangzone für Radfahrer und Fußgänger. Die Ampeln sind abgestellt und es gilt für alle Verkehrsteilnehmer die Höchstgeschwindigkeit von 20km/h!

 
Der Bürgermeister von Brüssel, Philippe Close, hat die "Vélorution" ausgerufen und plant die Innenstadt der belgischen Hauptstadt zu einer Vorrangzone für Radfahrer und Fußgänger zu machen. Anfang Mai 2020, wenn in Belgien die Corona-Maßnahmen nach und nach auslaufen, gilt in dem bereits als Umweltzone ausgewiesene Gebiet zum Beispiel eine Maximalgeschwindigkeit von 20km/h für Autos, Zweiräder, Busse und Bahn. Fußgänger und Radfahrer dürfen sich überall bewegen und alle Ampeln zeigen lediglich ein gelbes Blinksignal. Ausgenommen davon sind Straßen mit Tramverkehr. Überwacht wird das alles von der Polizei. Aktuell steht noch nicht fest, ab wann genau die "Vélorution" in Brüssel umgesetzt wird. In diesen Tagen werden aber schon entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Nach drei Monaten soll das Konzept überprüft werden. Bewährt es sich, könnte es ab Anfang Januar 2021 ausgeweitet werden. Wir halten euch auf dem Laufenden. Bleibt gesund und viel Spaß in Brüssel!

Freitag, 12. Juli 2019

Die Top 20 der fahrradfreundlichsten Städte der Welt!

Das dänische Planungsunternehmen Copenhagenize hat kürzlich den neuen Copenhagenize Index 2019 vorgestellt, mit dem, wie auch schon in den Vorjahren, die fahrradfreundlichsten Städte der Welt ermittelt werden. Für den Index hat das Unternehmen mehr als 600 Großstädte mit mehr als 600.000 Einwohnern bzw. Hauptstädte bezüglich der Fahrradfreundlichkeit verglichen. Städte, in denen der Radverkehr mindestens zwei Prozent des Modal Split* ausmacht, kommen in eine Endauswahl. Die verbleibenden Städte erhalten anschließend null bis vier Punkte in verschiedenen Kategorien Zu diesen zählen zum Beispiel die Radinfrastruktur, Stadtplanung, der Radverkehrsanteil und das "Image" des Radfahrens. Genug der Theorie. Laut dem Copenhagenize Index 2019 ist Kopenhagen in Dänemark die fahrradfreundlichste Stadt der Welt, gefolgt von Amsterdam und Utrecht. Wien kann sich mit dem neunten Rang unter den Top 10 platzieren, während Bremen auf dem elften Platz die beste deutsche Stadt im Ranking ist. Berlin schafft es auf den 15. Rang, während Hamburg auf dem 20. Platz landet.


Die 20 fahrradfreundlichsten Städte der Welt:
  1. Kopenhagen
  2. Amsterdam
  3. Utrecht
  4. Antwerpen
  5. Straßburg
  6. Bordeaux
  7. Oslo
  8. Paris
  9. Wien
  10. Helsinki
  11. Bremen
  12. Bogotá
  13. Barcelona
  14. Ljubljana
  15. Berlin
  16. Tokio
  17. Taipeh
  18. Montréal
  19. Vancouver
  20. Hamburg
*Modal Split wird in der Verkehrsstatistik die Verteilung des Transportaufkommens auf verschiedene Verkehrsmittel (Modi) genannt. 


Dienstag, 15. Dezember 2015

Amsterdam: "Lehrvideo" für Fahrradfahrer - Fahrt nicht bekifft, betrunken und denkt an die Notkartoffel!

Amsterdam in den Niederlanden ist eine der fahrradfreundlichsten Städte schlechthin (mehr dazu gibts hier), aber - so ist es nunmal - nicht alle Fahrradfahrer in der Stadt sind freundlich bzw. wissen wie sie sich auf dem Fahrrad am besten zu benehmen haben und welche grundsätzlichen Regeln es zu beachten gilt. Die Stadt Amsterdam scheint diesbezüglich einen gewissen Leidensdruck entwickelt zuhaben und hat daher zusammen mit dem niederländischen Komiker Maxim Hartman (aka The Bike Instructor) ein "Lehrvideo für das Fahrradfahren in Amsterdam" gedreht. Auf durchaus unterhaltsame und lustige Weise (ja, es geht auch ums Kiffen, Trinken, um eine Notkartoffel und die Straßenbahn als Feind) zeigt das Video, wie die zweiradfreudigen Besuchern der Stadt den  Amsterdamer "Verkehrsdschungel" am einfachsten und sichersten meistern können. Kann man durchaus so machen; einige Schmunzler sind auf jeden Fall dabei. Viel Spaß in Amsterdam und auf dem Rad. Gutes Reisen!



Freitag, 9. Oktober 2015

Video: Amsterdam und die Fahrräder!

Manchmal ist die Online-Welt echt verdammt übersichtlich. Gestern habe ich an dieser Stelle noch über Kopenhagen bzw. vielmehr über das durchaus beeindruckende Video "Morning Ebb and Flow" berichtet, welches eine Kreuzung in Kopenhagen während der Rush Hour zeigt, die vorallem von Fahrradfahrern und kaum von Autos befahren wird. Heute dann bin ich über das nicht minder, wenngleich auch ganz anders, beindruckende Video "Bicycle Anecdotes from Amsterdam" gestolpert. Im Video zeigen die Filmemacher von Streetfilms auf, wie Amsterdam zu der (!) Fahrradstadt schlechthin wurde, wie die Stadt in Bezug auf das Fahrrad funktioniert und wie die für die Niederlande so typische bicycle culture entstanden ist. Viel Spaß mit dem Video, in Amsterdam und kudos Streetfilms. Gutes Reisen allerseits!


Donnerstag, 8. Oktober 2015

Dänemark: Rush Hour in Kopenhagen!

Im Juli habe ich an dieser Stelle vom Copenhagenize Index 2015 - Bicycle-friendly Cities berichtet, den die urban design consultancy Copenhagenize Design Company herausbringt um die Fahrradfreundlichkeit von Städten zu bemessen. Irgendwie war es für mich damals beim Schreiben des Postings verwunderlich, dass Kopenhagen Amsterdam den Platz als fahrradfreundlichste Stadt abspenstig machen konnte. Dazu sollte ich sagen, dass ich zwar schon xmal in Amsterdam war, Kopenhagen aber nachwievor unbesucht auf meiner bucket list schlummert. Amsterdam hatte und hab ich folglich vor Augen und sehe die Zahl der Fahrräder in den Straßen, die Fahrradwege und Regelungen, die das Fahrradfahren dort so einfach und angenehm machen. Kopenhagen konnte ich mir diesbezüglich eigentlich nicht so recht vorstellen. Wie auch, schließlich war ich ja noch nicht dort. Jim Slade aus Kopenhagen bringt mit seinem kurzen Video "Morning Ebb and Flow" dankenswerterweise ein wenig Licht in mein Kopenhagener Dunkel. Im Video sieht man eigentlich nicht viel außer einer scheinbar x-beliebigen Kreuzung in Kopenhagen. Beim genaueren Hinschauen erkennt man allerdings, dass das Fahrrad in der dänischen Hauptstadt wohl eine sehr große Rolle spielen muss... Kudos Jim, viel Spaß in Kopenhagen und gutes Reisen!


Mittwoch, 8. Juli 2015

Die Top 20 der fahrradfreundlichsten Städte 2015!

Nach 2011 und 2013 hat die urban design consultancy Copenhagenize Design Company auch für 2015 den sogenannten The Copenhagenize Index 2015 - Bicycle-friendly Cities herausgegeben. Für den Index hat die Firma insgesamt 122 Städte weltweit anhand von 13 Kriterien auf ihre Fahrradfreundlichkeit untersucht. Da mit ein paar Ausnahmen nur Städte berücksichtigt wurden, die mehr als 600.000 Einwohner haben, taucht die deutsche Fahrradstadt schlechthin, Münster, leider nicht im Copenhagenize Index auf. Dafür findet sich Berlin nach einem 10. Platz im 2013er Ranking im neuem Index auf dem 12. Platz wieder, während Hamburg von Rang 20 auf Rang 19 geklettert ist. Wien ist erstmalig in den Top 20 und platziert sich direkt auf dem 16. Platz. An der Spitze des Rankings hat Kopenhagen den Erstplatzierten des vorangegangenen Rankings, Amsterdam, auf den zweiten Platz verdrängt. Auf Platz drei folgt Utrecht und auf dem vierten Rang mit Straßburg sogar ein Neuling in den Top 20. Viel Spaß unterwegs und gutes Reisen!


Die 20 fahrradfreundlichsten Städte 2015:
  1. Kopenhagen (Dänemark)
  2. Amsterdam (Niederlande)
  3. Utrecht (Niederlande)
  4. Straßburg (Frankreich)
  5. Eindhoven (Niederlande)
  6. Malmö (Schweden)
  7. Nantes (Frankreich)
  8. Bordeaux (Frankreich)
  9. Antwerpen (Belgien)
  10. Sevilla (Spanien)
  11. Barcelona (Spanien)
  12. Berlin (Deutschland)
  13. Ljubljana (Slowenien)
  14. Buenos Aires (Argentinien)
  15. Dublin (Irland)
  16. Wien (Österreich)
  17. Paris (Frankreich)
  18. Minneapolis (USA)
  19. Hamburg (Deutschland)
  20. Montreal (Kanada)

Dienstag, 17. Juni 2014

Fahrradhelmpflicht in Europa

Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein erfreut sich in den letzten Jahren bekannterweise immer größerer Beliebtheit. Folglich wird das Fahrrad auch gerne im Urlaub gewählt um Städte zu erkunden oder Berge zu erklimmen. Mit dem Thema Fahrrad einher geht mittlerweile die wichtige und unausweichliche Frage, ob ein Fahrradhelm getragen werden sollte. Der Auto Club Europa (ACE) hat sich kürzlich dem Thema angenommen und europäische Länder in Bezug auf die Helmpflicht unter die Lupe genommen. Grundsätzlich gilt in Europa nur in Finnland und in Malta eine Fahrradhelmpflicht. In Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Lettland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, der Schweiz und Ungarn wird auf die Helmpflicht verzichtet. Andere Staaten haben eine eingeschränkte Helmpflicht eingeführt:
  • Estland - Kinder unter 16 Jahren
  • Island - Kinder unter 15 Jahren
  • Kroatien - Kinder unter 16 Jahren (Bußgeld: €40)
  • Litauen - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Österreich - Kindere unter 12 Jahren
  • Schweden - Kinder unter 15 Jahren (Bußgeld: ca. €55)
  • Slovakei - Kinder unter 12 Jahren; alle Radfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften
  • Slowenien - Kinder unter 15 Jahren
  • Spanien - alle Radfahrer außerhalb geschlossener Ortschaften; nicht bei langen Steigungen; nicht bei hohen Temperaturen (Bußgeld: €90)
  • Tschechien - Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Kudos ACE für die Recherche und gutes Reisen!

Dienstag, 21. Januar 2014

"Vom See zur See" - mit Skateboard und Fahrrad durch Deutschland

Manchmal passiert es mir, dass ich irgendwo am Rande von einer spannenden Geschichte höre oder lese, sie nicht direkt weiterverfolge und Monate später durch Zufall wieder darauf stoße. So geschehen heute. Irgendwann im Sommer 2013 habe ich irgendwo im Netz von einem (Pro-)Skater gelesen, der mit seinem Rad & seinem Board von Süden nach Norden einmal queer durch Deutschland gefahren ist. Vorhin nun, bestimmt ein halbes Jahr später, gucke ich durch meinen Feedly-Account und entdecke Freddy Gomolls Tour wieder. Der Skater bzw. Kameramann ist im Sommer tatsächlich 40 Tage lang bzw. 1576km vom Bodensee über Tübigen, Stuttgart, Frankfurt, seine Heimatstadt Lich, Köln, Duisburg und Hamburg bis zur Nordsee geradelt. Und das, man mag es kaum glauben, mit einem Damenrad mit drei Gängen, einem gut 60kg schweren Fahrradanhänger und - das glaubt man dann allerdings sofort wieder -  mit seinem Skateboard. Der Trip durch Deutschland war natürlich nicht nur eine reine Schnapsidee, sondern vielmehr eine Reise, die Freddy, laut eigenen Aussagen, vom Profi, zum Hobbyskater machen sollte, damit er sich danach voll und ganz dem Beruf des Kameramanns widmen kann. Seine Reise queer durch die Republik haben Freddy und Freunde per Kamera festgehalten und so nicht nur beindruckende Skateboardfotos geschossen, sondern auch einen bemerkenswerten Film über seinen Roadtrip gedreht. "Vom See zur See - Mit drei Gängen durch Deutschland", als auch die Bilder vom Trip, sollen, laut einem kürzlich erschienenen Interview mit Freddy, im Februar 2014 auf seiner website erscheinen. Der Trailer verspricht so einiges. Viel Spaß damit und gutes Reisen!

Vom See zur See - Mit drei Gängen durch Deutschland / TRAILER from Frederick Gomoll on Vimeo.

Montag, 20. Januar 2014

SkyCycle - neue Fahrradwege für London!

Fahrradfahren ist bekanntlich ziemlich angesagt. Nicht nur in der Freizeit, sondern auch - vorallem in den großen Städten der westlichen Welt - als wieder neuentdecktes Transportmittel zu und von der Arbeit. Folglich war fast schon davon ausszugehen, dass es irgendwann auch mal Zukunftsvisionen mit Bezug auf das Thema "Mobilität" geben würde, die sich quasi ausschließlich auf das Fahrrad konzentrieren. Und genau eine solche Idee verfolgen im Moment der Architekt Norman Foster bzw. sein Büro Foster & Partners, die Landschaftsarchitekten von Exterior Architecture & die Beratungsfirma Space Syntax. Sie planen derzeit ein gut 130 Meilen (ca. 200km) langes Netzwerk von Fahrradwegen, das überhalb des überirdischen Schnienennetzes in London installiert werden soll. Über mehr als 200 Zugangspunkte soll "SkyCycle", so der Name des Projekts, zugänglich sein; mehr als 12.000 Radfahrer pro Stunde sollen die Trasse im ersten Stock nutzen können, sagen die beteiligten Architekten. Klingt schwer nach Zukunftsmusik (laut der kreativen Köpfe, könnte es in 20 Jahren allerdingsschon soweit sein), aber gemäß ersten Medienberichten hat das Projekt bereits das backing des Network Rail and von Transport for London. Ich bin mal gespannt. Ein spannendes Projekt ist allesmal. Gutes Reisen und viel Spaß in London!


Freitag, 24. Mai 2013

Deutschland: Google Maps jetzt auch mit Routenplaner für Fahrradfahrer

Google hat seinen Service Google Maps in Deutschland um eine sehr interessante Funktion erweitert. Neben der Routenberechnung für Auto, ÖPNV und Fußgänger kann nun auch Fahrradrouten ermitteln. Die Grundlage für die neue Option auf Google Maps bilden, neben von Google eigens recherchierten Routeninformationen, Kartendaten bestehend aus gut 250.000km geprüfter Radstrecken, die der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) zur Verfügung gestellt hat. Wie schon vom Autorouting gewohnt, kann man sich auch beim Fahrradrouting bequem am Rechner Routen ausdrucken oder aber sich, insofern ein Smartphone mit Googles Betriebssystem Android vorhanden ist, unterwegs per Sprachansage navigieren lassen.

screenshot Google Maps

Bei der Berechung von Fahrradrouten werden die für den Fahrer schnellsten und komfortabelsten Wege vorgeschlagen und automatisch viel befahrene Straßen vermieden. Die von Google Maps angegebenen Fahrtzeiten werden unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren, wie beispielsweise dem Straßentyp und der Anzahl von Kreuzungen auf der Route, ermittelt. Wie schon beim Routing für Autofahrer oder Fußgänger schlägt Google Maps auch für Radfahrer oft mehrere Strecken-Alternativen vor, die vom Nutzer nach Belieben angepasst und verändert werden können. Viel Spaß damit, gutes Radeln und Reisen!

Dienstag, 30. April 2013

Urlaub: Promillegrenzen für Fahrradfahrer in Europa

Interessanterweise gibt es seit einigen Jahren wieder den Trend, im (Kurz-)Urlaub bzw. in der Freizeit Fahrräder zu mieten. Viele Städte und Regionen haben bereits darauf reagiert und entsprechende Systeme eingeführt, die es den Nutzern erlauben recht kostengünstig, problemlos und rund um die Uhr vielerorts Fahrräder auszuleihen und dezentral wieder abzugeben. Die vorherrschende Urlaubs- bzw. Freizeitstimmung verführt allerdings, und da schließe ich mich einfach mal mit ein, auch gerne mal zu einem eher unüblich frühen Bierchen oder Wein. Da man als Fahrradfahrer jedoch ebenso ein Verkehrsteilnehmer ist wie als Autofahrer, gelten natürlich auch gewisse Promillegrenzen, die man besser einhalten sollte. Der ADAC hat sich diese in Europa mal genauer angeschaut und für 19 Staaten, wie zum Beispiel Belgien, die Niederlande, Großbritannien, Frankreich oder Österreich, die jeweiligen Promillegrenzen für Fahrradfahrer und die entsprechenden Sanktionen herausgesucht. Grundsätzlich gilt natürlich auch mit dem Fahrrad das unverrückbare "Don't drink & drive", aber ein Blick auf die untenstehende Tabelle lohnt sich trotzdem allemal! Gutes Reisen! Kudos ADAC.

(c) ADAC

Mittwoch, 13. Juni 2012

New York City startet Leihfahrradsystem

update (29 Juli 2013): Es gibt die ersten Routenvorschläge für Touren mit den Citi Bikes durch New York. Alle Vorschläge sind 30min lang.

update (28 Mai 2013): Nach langem Hin und Her ist das Fahrradleihsystem in New York City, Citi Bike, gestern gestartet! Allerdings ist jetzt doch eher auf Pendler ausgerichtet und nicht auf Touristen. Ein Blick auf die Preisstruktur lohnt sich!

update (20 Aug 2012): Das Fahrradleihsystem in New York City sollte eigentlich im Juli gestartet werden. Allerdings musste der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg nun verkünden, dass das ambitionierte Projekt names Citi Bike wohl erst im März 2013 gestartet werden kann. Als Grund hierfür wurden Softwareprobleme angegeben.

Gute Nachrichten aus New York City. Touristen können die Stadt am Hudson River künftig mit dem Leihfahrrad erkunden. Citi Bike, so der Name des Projekts, stellt ab Juli 2012 10000 blaue Räder an 600 Stationen dazu bereit. Zunächst ist das Angebot auf Manhattan und Brooklyn beschränkt. Nutzer von Citi Bike haben die Wahl zwischen einer Mitgliedschaft für einen Tag, einer Woche oder einem Jahr. Diese kostet zeitabhängig USD9,95, USD25 oder USD95. Um ein Citi Bike zu nutzen, müssen Nutzer mindestens 16 Jahre alt sein. Ein Rad darf beliebig oft für Fahrten mit einer Dauer von maximal 30 Minuten ausgeliegen werden. Für längere Fahrten wird ein Aufpreis berechnet. An den Stationen befinden sich Vorrichtungen für die Zahlung mit Kreditkarte. Gute Fahrt durch New York City!

Mittwoch, 30. Mai 2012

Londons öffentliches Fahrradverleihsystem kurz erklärt

Londons öffentliches Fahrradverleihsystem Barclays Cycle Hire ist bereis seit Sommer 2010 eröffnet, aber immernoch haben Londoner und vor allem Reisende gewisse Probleme das eigentlich recht einfache System der Ausleihe und Rückgabe zu verstehen. Das System, das von Barclays gesponsort und von Transport for London betrieben wird, verfügt derzeit über 8300 Räder und 570 Ausleih- und Rückgabestationen und ist damit eigentlich optimal für Städtereisende. Wer demnächst, also am ehesten in den Sommermonaten aber eigentlich auch alle 365 Tage im Jahr, eine Reise nach London plant, sollte sich durchaus mal mit dem System vertraut machen. Im Vorfeld ein Rad buchen kann man nicht, aber dafür könnt ihr es 24 Stunden am Tag direkt vor Ort ausleihen und wieder zurückgeben. Mehr dazu, aber auch zu den Kosten für die Ausleihe, findet ihr im Video. Viel Spaß beim Radeln durch London.


Freitag, 17. Juni 2011

Kapstadt aus der Sicht eines "street trials pro rider"

Wer Kapstadt einmal aus einer etwas anderen Perspektive erleben möchte, sollte sich das folgende Video nicht entgehen lassen. Leica Kameras hat zu Werbezwecken den street trials pro rider Danny MacAskill vor die Kamera gebeten und ihn bei seinen Fahrten durch Kapstadt begleitet. Dabei sind beeindruckende Bilder herausgekommen, die nicht nur denen gefallen werden, die bestimmte Ecken in der Mother City wiedererkennen.



Apropos Danny MacAskill. Vor gut 2 Jahren, im April 2009, wurde der ehemalige Mechaniker aus Schottland quasi über Nacht zum Internetstar, da sein 05:30min street trial Video auf Youtube dermaßen häufig angeklickt wurde, dass sich sofort die Medien auf ihn stürzten. Innerhalb kürzester Zeit kündigte Danny seinen Job, wurde ein Pro und verdient seit dem sein Geld mit Auftritten in der Werbung.

Dienstag, 14. Juni 2011

"App" mit dem Rad ins Grüne - ADAC Fahrrad Tourenplaner Deutschland

Mit der neuen App ADAC Fahrrad Tourenplaner Deutschland lassen sich über 1 500 Fahrradtouren einfach und kompakt über das iPhone planen. Ausführliche Beschreibungen, topographische Karten im Maßstab 1:25 000 und ein detailliertes Radwegenetz machen die App zum unverzichtbaren Tourenbegleiter. Eine zusätzliche Anzeige der POIs (interessante Orte) wie Restaurants oder Aussichtspunkte sorgen für stressfreie Radausflüge.
Alle Routen sind bundesweit regional zugeordnet und in die Kategorien Radfahren, Rennrad, Mountainbike und Fernradweg eingeteilt. Sie können nach Länge oder Entfernung vom eigenen Standort sortiert werden. Die topographischen Karten zeigen sowohl den exakten Tourenverlauf wie auch die eigene Position per GPS während der Tour an. Jede Route kann inklusive Beschreibung, Bildern und zugehörigem Kartenausschnitt lokal auf dem iPhone gespeichert werden. Einmal gespeichert, sind diese Inhalte auch ohne Mobilfunkverbindung verfügbar.
Wer individuell radeln möchte, ist mit dem ADAC Fahrrad Tourenplaner Deutschland ebenfalls bestens beraten: Ein zusätzlicher Radroutenplaner macht es möglich. Nach Eingabe von Start- und Zielpunkt  ermittelt die App eine fahrradtaugliche Strecke.  Auch neue Routen lassen sich während des Fahrens automatisch aufzeichnen. Diese können mit geolokalisierten Bildern und Wegpunkten versehen werden.
Die neue App ADAC Fahrrad Tourenplaner Deutschland für das iPhone ist ab dem 15. Juni 2011 bis 31. Juli 2011 zum Aktionspreis von 2,99€ im Apple App-Store erhältlich. Danach kostet die Fahrrad-App 4,99€. (via adac.de)

Mittwoch, 4. Mai 2011

Radfahrer sollten nicht zu tief in den Maßkrug schauen

Wer für den Biergartenbesuch oder den Vatertagsausflug auf das Fahrrad umsteigt, hat damit noch keinen Freifahrtschein in Sachen Alkoholkonsum. Der ADAC weist darauf hin, dass auch Radfahrer sich bei einer Alkoholisierung ab 1,6 Promille wegen einer Trunkenheitsfahrt strafbar machen. Kommt es durch den Alkoholgenuss zu Ausfallerscheinungen wie etwa Fahren in Schlangenlinien genügen schon geringere Werte.
Die Alkoholfahrt mit dem Rad führt nicht nur zu einer empfindlichen Geldstrafe: Nach der Rechtsprechung (so zuletzt VG Gelsenkirchen, Beschluss vom 14. 3. 2011, Az.: 7 L 223/11) muss ab 1,6 Promille die Fahrerlaubnisbehörde zwingend eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen. Der Fahrerlaubnisinhaber muss dabei nachweisen, dass eine Alkoholfahrt mit Kraftfahrzeugen nicht zu erwarten ist. Wird das Gutachten nicht rechtzeitig vorgelegt, so muss die Führerscheinstelle davon ausgehen, dass der Führerscheininhaber zum Führen von Kraftfahrzeugen ungeeignet ist und entzieht daher die Fahrerlaubnis.
Alkohol auf dem Drahtesel kann aber noch weitergehende Folgen haben. So hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (Beschluss vom 8. 2. 2010, Az.: 11 C 09.2200) deutlich gemacht, dass auch die Teilnahme am Straßenverkehr mit fahrerlaubnisfreien Fahrzeugen untersagt werden kann, wenn dies für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erforderlich ist. Dann verliert man nicht nur seinen Führerschein, sondern darf auch nicht mehr mit dem Fahrrad fahren! [via ADAC]

Donnerstag, 17. März 2011

Die Top 10 der beliebtesten Radfernwege in Deutschland 2010

Neben den vielen Freizeit- bzw. Reisetrends wird das Radfahren immer beliebter. Man ist aktiv, an der frischen Luft und vor allem auch recht kostengünstig unterwegs. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat in einer repräsentativen Umfrage den Mitgliedern des Vereins die beliebtesten Radfernwege in Deutschland erfragt.
Zum meist-befahrenen deutschen Radfernweg kürten die Radurlauber auch 2010 wieder den Elberadweg, Platz zwei und drei belegen der Main-Radweg und der Weser-Radweg. Der Elberadweg ist damit zum siebten Mal in Folge auf dem Spitzenplatz. Bei den Regionen liegt Mecklenburg-Vorpommern ganz vorn, gefolgt von Franken.
  1. Elberadweg - 7,8%
  2. Main-Radweg - 6,7%
  3. Weser-Radweg - 5,2%
  4. Rhein-Radweg - 4,7%
  5. Ostseeküsten-Radweg - 4,1%
  6. RuhrtalRadweg - 4,0%
  7. (Deutscher) Donauradweg - 3,3%
  8. Altmühltal-Radweg - 3,2%
  9. Werratal-Radweg - 2,6%
  10. Moselradweg - 2,2%
Im Ausland führen die österreichische Radfernwege – allen voran Donauradweg, Etsch- und Inn-Radweg das Ranking der beliebtesten Wege an. Im Unterschied zu den deutschen Radfernwegen wurde bei den ausländischen Radfernwegen nur nach dem Beliebtheitsgrad gefragt.
  1. Donauradweg (Ausland) - 20,7%
  2. Etschtal-Radweg (A/I) - 8,2%
  3. Inn-Radweg (CH/A) - 6,7%
  4. Via Claudia Augusta (A/I) - 5,9%
  5. Mur-Radweg (A) - 5,2%
  6. Drau-Radweg (A) - 4,4%
  7. Loire-Radweg (F) - 3,3%
  8. Jakobsweg (SP) - 3,3%
  9. Tauernradweg (A) - 3,3%
  10. Nordseeküstenradweg (NL) - 1,9%