Nachdem ich gerade von meiner Ma gehört habe, dass sie beim Bauern eine schier unendliche Zahl von Ostereiern bestellt hat, und gleich auch fragte, ob wir auch welche haben wollen, musste ich spontan feststellen, dass Ostern ja echt nur noch wenige Tage entfernt ist. In zwei Tagen beginnt sie dann also wieder: die alljährliche Eierzeit. Morgens ein Ei, zwischendurch mal eins und schon hat man keine Lust mehr auf Weitere. Ok, die gute Ma lockt mich spätestens am Dienstag nach Ostern nochmal mit Senfeiern, aber eigentlich vergeht mir über die Osterzeit gänzlich der Sinn nach Eiern. Eigentlich, denn mit ihrem Anruf gerade musste ich an die grandiosen scotch eggs denken, die es quasi in jedem Supermarkt in Großbritannien zu kaufen gibt und die, so sagt man zumindest, bei keinem Picknick fehlen dürfen.
Scotch eggs sind eine zutiefst britische Spezialität, die
irgendwann im 18. Jahrhundert in London erfunden wurde. Ein weich- oder
hartgekochtes Ei wird hierzu in sogenanntes "sausage meat"
vom Schwein eingepackt, in rohem Ei und Semmelbrösel gewendet, dann
fritiert bzw. im Backofen gegart. Das Video ist mehr oder
minder selbsterklärend, es kommt ohne Werbung aus (obwohl es
von Lidl UK ist) und zeigt auf sehr anschauliche und einfache Weise wie man scotch eggs zubereiten kann. Viel Spass mit meinem aktuellen Beitrag zu "Speisen auf Reisen" und gutes Gelingen. Frohe Ostern und gutes Reisen allerseits!
Es wird mal wieder Zeit für ein posting aus der Reihe "Speisen auf Reisen". Hier in Deutschland sind Waffeln vorallem als Süßspeise bekannt. Waffeln mit heißen Kirschen oder einfach mit Puderzucker fehlen wohl auf keiner Speisenkarte in Cafes oder Bistros. In den USA hingegen sind Waffeln in allen Formen und Farben beliebt. Das bedeutet vor allem, dass Waffeln, genauer die in den USA sehr verbreiteten "Belgium Waffles", nicht unbedingt süß genossen werden, sondern auch in herzhaften Varianten. "Chicken and waffles" ist wohl die bekannteste dieser herzhaften Varianten. Ob man herzhafte amerikanische Waffeln überhaupt mag, läßt sich wohl am ehesten anhand eines recht einfachen und wenig aufwendigen Rezepts feststellen. Hilah Johnson von Hilah Cooking, einem recht erfolgreichen Youtube-Format aus den Staaten, hat dankenswerterweise kürzlich ihr wirklich unkompliziertes Rezept für "Ham and Cheese Waffels" veröffentlicht. Viel Spaß mit dem Video, viel Erfolg beim Nachbacken und kudos Hilah. Gutes Reisen! Das genaue Rezept findet ihr übrigens hier!
Ich habe gerade festgestellt, dass es ziemlich ruhig um "Speisen auf Reisen" geworden ist. Das soll sich hoffentlich ab jetzt wieder ändern. Heute möchte ich euch einen der wohl typischsten Snacks aus Durbanin Südafrikavorstellen: spicy pineapples. Spicy pineapples ist eigentlich nur einer der vielen Namen für diesen simplen, allerdings verdammt gut schmeckenden Snack. Er wird auch spicy pine, curried pine(apple) oder hot pine(apple) genannt. Lassen wir den Namen Schall und Rauch sein und widmen uns den Zutaten. Die sind verdammt unkompliziert: man benötigt eine frische Ananas, gutes Currypulver und Salz. Das war es eigentlich schon. Die Ananas schneidet ihr in bissgroße Stücke und das Currypulver (ihr könnt auch Chilipulver nehmen) mischt ihr im Verhältnis 2:1 mit dem Salz. Dann dippt ihr einfach die Ananasstücke in die Curry-Salz-Mischung und schon habt ihr spicy pineapples. Alternativ könnt ihr die Ananasstücke natürlich auch etwas größer lassen, mit dem Currymix bestreuen und, wie es die Straßenverkäufer entlang der Beachfront in Durbanmachen, auf Holzspießen servieren. Viel Spaß mit diesem etwas anderen Ananaszept. Gutes Reisen!
Vor ein paar Monaten habe ich hier im Blog über den Podcast "Durbans indisches Leben" aus der Reihe "Zwischen Hamburg und Haiti" des NDR berichtet, in dem Gaby Mayr und Günter BeyerSüdafrikas drittgößte Stadt porträtieren und besonders Durbans indische Seite hervorheben. Wie auch schon in dem Podcast anklingt, sollte man in der Stadt mit der größten indischen Gemeinde außerhalb Indiens auf keinen Fall versäumen ein Curry zu essen. Nicht irgendein Curry, sondern das legendäre "Durban Chicken Curry". Wie immer bei derart "typischen" Gerichten gibt es natürlich auf in Durbaneine schier unendliche Vielfalt an Rezepten. Eine in meinen Augen durchaus authentische Variante des Currys habe ich heute in dem in der südafrikanischen Frühstückssendung Expresso gesehen. In der Erinnerung an so manch leckeres Chicken Curry in Südafrikaschwelgend, wünsche ich viel Spaß beim Nachkochen und gutes Reisen. Kudos Claire Winstanley (aus Durban), die das Rezept zusammengestellt hat, und natürlich auch an das Team der Expresso Breakfast Show!
Es wird mal wieder Zeit für einen neuen Beitrag aus der Rubrik "Speisen auf Reisen". Donal Skehan ist ein irischer Foodblogger, Youtuber, Foodtuber, Kochbuchautor, Fotograf bzw. ehemaliger Sänger einer Boyband. Donals Freundin hingegen ist Schwedin. Im folgenden Video kochen die (schwedische) Großmutter der Freundin und Donal eines der wohl bekanntesten schwedischen Gerichte, Köttbullar. Dank IKEA wird es wohl so ziemlich jeder auch schonmal gegessen haben bzw. zumindest vom Namen her kennen. Zumindest in den 26 Ländern weltweit, in denen es Filialen der schwedischen Möbelhausmarkte gibt. Interessanterweise ist die Großmutter im Video allerdings eher der Meinung, dass Erbsensuppe und Pfannekuchen mit Marmelade die schwedischten Rezepte sind. Aber das nur am Rande. Donal und die Großmutter zeigen euch auf jeden Fall in den kommenden gut 7 Minuten wie man die Fleischbällchen auf die traditionelle Weise herstellt und im Backofen gart, wie genau man das Kartoffelpürree kocht bzw. welche Zutaten es benötigt und welche weitere Zutat bei dem Gericht nie fehlen darf. Das Rezept für die traditionellen schwedischen Köttbullar findet ihr hier. Guten Hunger, gutes Reisen, kudos an Donal und viel Spaß mit dem Video!
Am gestrigen Sonntag, den 26 Januar, haben die Australier ihren offiziellen Nationalfeiertag, den Australia Day, gefeiert. Der weltweit bekannte Koch Jamie Oliver hat den Tag dazu genutzt und ein Video hochgeladen, in dem er eine der wohl australischten Speisen schlechthin herstellt: einen Meat Pie, genauer einen "Beef and Ale Aussie Meat Pie". Wer einmal in Australien war, wird die Pies - es gibt sie in schier unendlichen Ausführungen - des Landens zu lieben gelernt haben. Mir ist es zumindest so gegangen. Aber der werte Herr Oliver zeigt im Video nicht nur wie die Füllung für den Pie geht, sondern auch wie man "shortcrust pastry" herstellt. Viel Spaß mit den Videos, beim Nachkochen und beim Träumen von Australien. Kudos Jamie Oliver und gutes Reisen!
Zutaten ("Beef and Ale Aussie Meat Pie")
1kg Skirt Steak (deutsch: Kronfleisch)
1TL schwarzer Pfeffer
1/2 Muskatnuss
2 EL Olivenöl
1 (gute) Prise Salz
4 Zweige Rosmarin
200g Möhren
200g Zwiebeln (rot)
1/4 pint (ca. 150ml) Coopers Brewery Original Pale Ale (Coopers bekommt ihr sicherlich im gut sortierten Getränkemarkt. Ansonsten gibt es auch "Braukits" zu kaufen... Kann es mir allerdings nicht so recht vorstellen)
Es ist mal wieder Zeit für Speisen auf Reisen. Die USA sind bekanntlich das Land des Fastfood bzw. einfach das Land des schnellen Essen unterwegs. Von daher verwundert es nicht, dass Hamburger, Cheeseburger, Hotdog und diverse Sandwiches dort quasi perfektioniert wurden. Eines der großartigen, hier zu Lande wohl (noch) ein wenig unbekannten, Fastfoods der USA ist das Philly Cheesesteak. Das Sandwich stammt ursprünglich aus Philadelphia. Erfunden wurde es, so vermutet man zumindest, in den 1930er Jahren von Pat und Harry Olivieri, die in der Nähe von Philadelphias "Italian Market" einen Hotdog-Stand hatten. Glaubt man den Geschichten, wollten die beiden Brüder eines Tages mal was Neues probieren, nahmen sich eine Art Baguette, belegten es mit sehr dünn geschittenen und dann gebratenem Rindfleisch und Zwiebeln. Ihre Kunden mochten das neue Sandwich, Käse und Paprika kamen hinzu und schon wurde aus dem Hotdog-Stand das Restaurant Pat's King of Steaks in Philadelphia, das bis heute die klassischen Philly Cheesesteaks verkauft und durchaus zu einer der Touristenattraktionen der Stadt geworden ist. Kudos an Michael Van Horn für das Video, euch einen guten Hunger und natürlich gutes Reisen!
Zutaten für ein Philly Cheesesteak:
1 Zwiebel
1 Paprika (rot oder grün, oder beides)
Rindfleisch (wichtig ist, dass es möglichst dünn geschnitten ist. Ob es nun Rib Eye (hier auch als Entrecote bekannt) ist oder es platierte Minutensteaks vom Rind sind, ist bestimmt nicht unfassbar wichtig)
Cheez Whiz (gibt es in Deutschland manchmal im Supermarkt. Cheez Whiz ist im Prinzip halbwegs flüssiger Sandwich-Käse. Also eine Art Käseaufstrich/-Sauce. Also tuts Sandwich-Käse auch. Andere, gut schmelzende Käsesorten erfüllen auch ihren Zweck)
Heute geht es mit Speisen auf Reisen mal wieder nach Amerika bzw. genauer nach Mexiko und in den Süden der USA. Pico de Gallo, eine Würzsoße bestehend aus den Grundzutaten Tomate, Zwiebel und Chili, ist eine typische Beilage der sogenannten Tex-Mex-Küche. Die Soße findet ihre Verwendung ähnlich wie andere Salsas, Ketchup oder Chutneys zu quasi allen nur erdenklichen Gerichten. Am besten aber passt sie wohl zu klassischen Tacos oder Fajitas. Zu und auf Burgern macht sie sich ebenso gut. Zum Steak passt sie auch. Hühnchen und Pico de Gallo vertragen sich sowieso. Von daher: guten Hunger, viel Spaß mit dem Rezept und gutes Reisen!
Zutaten:
1 mittelgroße Tomate
1 Zwiegel
2 Stengel frischer Koriander (+ 1 weitere Stengel für die Garnitur)
1/2 frische Jalapeno (alternativ tuts auch eine handelsübliche frische Pepperoni)
Einer meiner liebsten Speisen aus dem südlichen Afrika, genauer aus Südafrika und noch genauer aus Kapstadt, soll heute der Beitrag zur Reihe Speisen auf Reisen sein. Das Bobotie, vielleicht heißt es auch der Bobotie, ist wohl eine der typischten Speisen aus Kapstadt und Umgebung. Holländische Siedler der Ostindien-Kompanie brachten das Gericht im späten 17. Jahrhundert aus dem damaligen Batavia (Jakarta) mit ans Kap der guten Hoffnung, wo es alsbald von den Kapmalaien übernommen wurde. Bis heute ist das/der Bobotie eines beliebtesten lokalen Gerichte in Kapstadt, im Western Cape und natürlich auch in vielen Teilen des restlichen Südafrika. Ich wünsche guten Hunger und viel Spaß beim Nachkochen dieses süß-pikanten (Fleisch-)Gerichts. Kudos an Jodi-Ann und Darling Lama Productions! Gutes Reisen!
Irgendwie vergeht im Moment quasi kein Tag ohne das Thema Speisen auf Reisen. Ich ergebe mich meinem Schicksal und stelle euch heute eine meiner liebsten Speisen aus Südafrika vor. Chakalaka ist ein würziges Gemüserelish, dass zu Fleisch gegessen wird, aber auch einfach zu Pap, mit Brot oder zum Curry. Seine Wurzeln hat die Beilage wahrscheinlich in den Townships von Johannesburg, aber ganz Südafrika isst heute Chakalaka. Besonders zu Fleisch schmeckt es besonders gut. Folglich gibts wohl kein Braai, so nennt der Südafrikaner das "Grillen", bei dem kein Chakalaka gegessen wird. Sehr lecker! Und wenn ihr jetzt denkt, dass ihr den Geschmack eines guten Chakalaka durch die Chips schon kennt, vergesst es sofort wieder! Es gibt zwar keine fixes Rezept für das Relish, aber die Version der Köchin Jodi-Ann Pearton aus Johannesburg könnte durchaus als die Standartvariante durchgehen. Guckt euch das Video an, kocht das Chakalaka nach und genießt es beim nächsten Grillen! Kudos an Jodi-Ann und Darling Lama Productions! Gutes Reisen!
Heute geht es in meiner losen Reihe von Speisen auf Reisen nach Afrika, genauer nach Kampala in Uganda. Wie quasi überall auf der Welt ist auch hier sogenanntes Streetfood sehr beliebt. Kleine Imbissbuden bzw. wohl eher Imbissstände am Straßenrand versorgen die Bewohner Kampalas mit einem Snack, der nicht nur sehr lecker aussieht, sondern auch schmeckt. Ein "Rolex", so wird Ugandas beliebtestes Streetfood genannt, besteht aus einem gut gewürzten Omlett belegt z.B. mit Tomaten, welches in ein Chapati eingerollt wird. Im folgenden Video, das die NGO Send a Cow im Rahmen ihrer Kampagne Lessons from Africa gedreht hat, bekommt ihr erklärt, wie ihr eurer eigenes "Rolex" zu Hause zubereiten könnt. Allerdings würde ich die Messerspiele des Kochs nicht unbedingt nachmachen; ein Schneidebrett kann durchaus Finger retten. Viel Spaß mit dem Video und mit Ugandas beliebtesten Fastfood. Kudos an Send a Cow für das Video. Gutes Reisen!
Eigentlich soll Speisen auf Reisen ja lokale Spezialitäten aus aller Welt wiederspiegeln und uns, als keiner Zusatz, die Möglichkeit geben, die jeweiligen Rezepte zu Hause nachkochen zu können. Es gibt allerdings auch Gerichte, die zwar aus einem Land kommen, aber in einem anderen Land wohl genauso zum Alltag gehören. Das gute Curry ist genau so ein Gericht. Eigentlich kommen Curries bekannterweise aus Indien, aber durch die seit der Kolonialzeit herrschenden engen Verbindungen zu Großbritannien ist die Vielfalt der Currygerichte auch in die Küchen der Inseln gewandert. Anjum Anand, die das "Punjabi Chicken with Spinach" im folgenden Video erklären und kochen wird, ist zwar in London geboren, aber verkörpert in der BBC das indische Kochen und Essen. Sie gilt dort ein wenig, einige werden sie sicherlich kennen, als die Nigella Lawson of Indian cuisine in Britain. Viel Spaß also mit einer Spezialität aus Indien, die von einer britischen Köchin mit indischem Hintergrund, im britischen Fernsehen gekocht wurde. Guten Hunger und gutes Reisen!
Wie ihr das Gericht nachkocht, erfahrt ihr natürlich im Video bzw. Schritt für Schritt erklärt auf der website der BBC. Viel Spaß dabei und gutes Gelingen!
Auch wenn das Wetter heute glücklicherweise alles andere als nach Eintopf klingt, möchte ich euch mit der heutigen "Speisen auf Reisen"-Episode in das Land des Gulasch mitnehmen. In Ungarns Küchen und Kochwelt gibt es zwar wesentlich mehr, und das sei betont, als nur Gulasch, aber hierzulande ist das Gericht sicherlich als das ungarischte aller ungarischen Gerichte bekannt. Die Variationenvielfalt des Gulasch, der eigentlich Gulyás heißt, was wiederum "(Rinder)Hirte" bedeutet, ist riesig und von Landstrich zu Landstrich unterschiedlich. Eines der bekanntesten Gulaschgerichte, und zeitgleich überall im Land beliebt, ist jedoch das Szegediner Gulasch, das mit Schweinefleisch, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Sauerkraut, Saurer Sahne und mit dem unverzichtbaren Paprikapulver zubereitet wird. Im Video zeigt euch Frank Sándor, ein Koch aus Szeged (deutsch: Szegedin) im Südosten Ungarns, wie man ein klassisches Szegediner Gulasch zubereitet. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Hunger! Kudos Deutsche Welle für das Video!
Die Zutaten und das Rezept zum Nachkochen des Szegediner Gulaschs aus dem Video findet ihr hier!
Ob man nun nach Südafrika, Neuseeland, Großbritannien oder Australien reist - überall dort gibt es die sogenannten meat pies. Jedes von den Ländern beansprucht eine besondere Qualität für sich, doch die Australier schreien in dieser Hinsicht, so zumindest meine Erfahrung im Vergleich zu den anderen Ländern, am lautesten. Also sei es so, dass ich den meat pie zu einer australischen Spezialität mache und diese Folge von "Speisen auf Reisen" dem speziellen Aussie Meat Pie widme. Eine meiner Meinung nach sehr typische australische Variante des meat pies stellt David, alias One Pot Chef, aus New South Wales in seinem Koch-/Rezeptvideo vor. Viel Spaß mit dem Video, beim Nachkochen bzw. backen und vielleicht dann auch mal in Australien. Gutes Reisen & kudos David!
Zusätzlich braucht ihr sogenannte pie cases. Diese kann man im Set (Einweg, Alu) oder als Blech online bei amazon UK bestellen. Alternativ könnt ihr natürlich auch jede kleinere (runde) feuerfeste Form nehmen.
update (04 März 2013): Nochmehr leckere Guinness-Rezepte findet ihr hier!
Irland ohne Guinness ist quasi unvorstellbar. Von daher verwundert es auch nicht, dass man auf der Insel das dunkle Bier, auch Stout genannt, nicht nur mit größtem Genuß trinkt, sondern auch damit kocht. So auch im altehrwürdigen Pub Oliver St. John Gogarty in Temple Bar im Herzen von Dublin. Hier kocht der Küchenchef John Howard nach alten Rezepten mit neuen Ideen irische Küchenklassiker, wie zum Beispiel die "(Gogarty’s) Beef and Guinness Casserole", ein langsam gegarter Rindfleisch-Guinness-Eintopf.
Ich wünsche euch viel Spaß mit einem weiteren Post der Kategorie "Speisen auf Reisen" , ebenso viel davon in Irland, in Dublin, beim nächsten Guinness und natürlich auch beim Nachkochen oder gar Probieren des Gerichts vor Ort. Gute Reise & kudos an die Deutsche Welle für das Video!
Das Rezept für die "Gogarty’s Beef and Guinness Casserole" findet ihr hier. Guten Appetit!
Nach doch recht langer Pause gibts heute mal wieder einen Hungermacher. Der heutige Appetitanreger kommt zwar eigentlich von recht weit weg, ist aber in Deutschland mittlerweile wahrscheinlich genauso zu Hause, wie er auch dort wo er herkommt - aus der Türkei. Köfte sind die türkische Antwort auf die "deutsche" Frikadelle. Oder auch anders rum, man weiß es nicht. Köfte sind, dank der verschiedenen Gewürze bzw. Kräuter wie Kreuzkümmel, Oregano & Chili, sehr würzig und - was soll man lang herumerzählen - einfach verdammt lecker. Ich wünsche viel Spaß mit dem Video, beim Nachkochen und Essen. Guten Hunger!
Zutaten:
500g Hackfleisch (Rind, Lamm)
3 mittelgroße Zwiebeln
1 Ei
Olivenöl
2-3 TL Kreuzkümmel
2-3 (Weiß-)Brotscheiben
Chiliflocken
1-2 TL Salz
Schwarzer Pfeffer
1 Bund glatte Petersilie
1 Zehe Knoblauch
Wenn ihr noch mehr Hunger auf türkisches Essen habt, schaut euch mal die großartige website der Macher des Videos an - kochdichturkisch.de! Kudos!
Im Winter, bzw. in diesem Jahr wohl eher im ausgedehnten Herbst, schmeckt dem vom Wetter geplagten Menschen ja gerne das Essen, welches von Grund auf schön warm macht. Und was bietet sich da besser an als die mexikanische Küche, die sich, zumindest für uns Festlandeuropäer, vorallem durch die Grundzutat "Chili" auszeichnet.
Klar - mexikanisches Essen ist mehr als nur "Chili", aber für den Moment ist hier die "Chili" die wichtige, ja entscheidende, "Warm-mach-Zutat".
Nachdem die Mähr, dass das allseitsbeliebte Chili Con Carne mexikanisch sei, vom Tisch ist und nun als aus dem Süden der USA kommend bekannt ist, möchte ich mit der heutigen "Hungermacher"-Folge die tatsächlich sehr authentische und zu fast jedem anderen mexikanischen Gericht passende "Guacamole" vorstellen. Der aus der Avocado hergestellte "Dip" wird in Mexiko gerne zu Nachos oder Tacos gegessen, aber auch zu Quesadillas und (warmen) Fleischgerichten, wie den Burritos. Yum!
Viel Spaß mit zwei Grundzubereitungen, die an sich schon schmecken, aber auch die Basis für eure eigenen Interpretationen der "Guacamole" sein können. Viel Spass beim Hungermacher aus Mexiko!
Zutaten - Guacamole 1
1/2 Avocado
1/2 kleine Zwiebel (in kleine Würfel schneiden)
1/2 mittelscharfe Chili (fein schneiden, Kerne & Trennwände entfernen)
1/2 kleinere Tomate (gewürfelt)
Salz - nach belieben
Koriandergrün (fein schneiden) - nach belieben
Saft einer 1/2 Limette
Zutaten - Guacamole 2
1/2 Avocado
1/2 kleine Zwiebel (in kleine Würfel schneiden)
1/2 mittelscharfe Chili (fein schneiden, Kerne & Trennwände entfernen)
Das Essen an Weihnachten scheidet die Geister - die einen mögen es eher schlicht und einfach und essen den berühmten Kartoffelsalat mit Bockwürstchen und die anderen mögens es aufwendig und festlich und kochen was das Zeug hält.
Wer in diesem Jahr eher festlich und aufwendig kochen möchte, aber den Gänsebraten eher nicht so toll findet, könnte sich für den heutigen "Hungermacher" entscheiden. Der heutige Hungermacher begiebt sich in Spaniens Nordosten, genauer nach Katalonien, und stellt euch das dortige klassische Weihnachtsessen, die "gefüllte Poularde", vor. Guten Appetit! Und keine Bange - die schwarzen Trüffel können durch schwarze Oliven ersetzt werden! Das vollständige Rezept findet ihr hier!
Sogenannte "Pastelles" sind eines der Gerichte, die in Trinidad & Tobago bzw. der ganzen Karibik an Weihnachten auf den Tisch gehören. Grund genug, dass sie in der "Hungermacher"-Serie mal vorgestellt werden.
Chris von Caribbeanpot.com stellt im Folgenden eine Rezeptvariante der Pastelles vor. Leider macht er nur ein paar genauere Angaben zu den Zutaten während des Videos bzw. hat er diese nicht auf seiner website hinterlegt, so dass ihr, solltet ihr euch ein wenig Karibik auf die Teller zaubern wollen, mal im Netz nach "Pastelles recipes" suchen müßt. Die Alternative wäre natürlich auch ein Urlaub in der Trinidad & Tobago... Viel Spaß also beim Video, beim Nachkochen oder aber beim Urlaub in der Karibik!